Bewerten Sie uns Beantworten Sie drei Fragen und helfen Sie uns mit Ihrem Feedback handelsblatt.com zu verbessern. (Dauer ca. eine Minute)
Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bauwerte von Walter-Insolvenz unbeeindruckt; Hochtief im Plus

Die Insolvenz des drittgrößten deutschen Baukonzerns Walter Bau hat am Dienstag auf die übrigen Bauwerte in Deutschland augenscheinlich keinen Einfluss gehabt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Insolvenz des drittgrößten deutschen Baukonzerns Walter Bau hat am Dienstag auf die übrigen Bauwerte in Deutschland augenscheinlich keinen Einfluss gehabt. Während die Aktien des Augsburger Unternehmens in München um 57,98 Prozent auf 1,00 Euro einbrachen, stieg der Kurs von Hochtief im elektronischen Handel um 0,20 Prozent auf 25,05 Euro an. Die Aktien von Bilfinger Berger sanken um 0,43 Prozent auf 34,75 Euro. Der MDax gewann 0,20 Prozent auf 5 648,24 Punkte.

Diese Kursentwicklung begründete ein Aktienhändler in München mit den uneinheitlichen Aussichten in der Baubranche. "Während Bilfinger und Hochtief in jüngster Zeit immer mit guten Nachrichten überraschen konnten, sieht es bei Walter schlecht aus." Der Kurs von Bilfinger werde nach einem Großauftrag vor wenigen Tagen von Gewinnmitnahmen belastet, sagte der Händler. Seit Ende Oktober sind die Aktien des Mannheimer Unternehmens von 25,50 bis auf fast 35 Euro gestiegen und notieren damit auf dem höchsten Stand seit Mitte 1998. Die Papiere der Essener Hochtief sind seit August vergangenen Jahres von 16,80 auf 25,50 Euro geklettert, während Walter seit Monaten um die 2-Euromarke pendelten.

Den Walter-Aktien sagte der Händler eine lebhafte Zukunft voraus. "Ich denke, Werte um einen Euro können schnell mal um 30 Prozent steigen, weil Daytrader aufspringen", beschrieb er den Einfluss sehr kurzfristig orientierter Anleger auf so genannte Penny-Stocks.

Auf den Geschäftsverlauf der Mitbewerber habe der Zusammenbruch von Walter Bau wohl keinen Einfluss, sagte Chefanalyst Ingbert Faust von equinet Institutional Services: "Das sieht man am Zusammenbruch von Holzmann. Da hat man bei den anderen Unternehmen nicht wirklich was gemerkt im operativen Bereich. Meist werden die Baustellen trotz Insolvenz fortgeführt."

Die Aktien von Hochtief Börsianern zufolge zudem von der erwarteten Trendwende im Deutschlandgeschäft profitiert haben. Nach mehreren verlustträchtigen Jahren rechnet das Unternehmen künftig wieder mit Gewinnen im Inland. "Unser Ergebnis wird nachhaltig positiv sein", sagte Friedel Abel, Vorstandschef von Hochtief Constructions, der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe).

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%