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Bayer und Lanxess als Beispiele Kapitalmarkt wünscht weitere Aufspaltung von Unternehmen

Aus dem Randgeschäft wird ein eigenständiges Kerngeschäft. Dieses Ziel steht meist im Mittelpunkt, wenn Unternehmen einzelne Geschäftsfelder abspalten. Nachdem die Bayer AG im Januar 2005 die Lanxess AG durch eine Abspaltung, einen so genannten "Spin-off", an die Börse gebracht hat, dürften in Deutschland weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen.
  • Johannes Borsche (Bradford Gibbs)

Betrachtet man das unmittelbare Ergebnis, dann war die Abspaltung von Lanxess ein Erfolg. Zum Handelsschluss des ersten Börsentages lag der Wert von Bayer plus Lanxess um rund 800 Millionen Euro über dem Wert der Vorgängergesellschaft zum Handelsschluss des vorangegangenen Börsentages. Börsianer sind wenig überrascht. Für sie gilt oft, dass das Ganze weniger wert ist als die Summe seiner Teile.

Zwar sind "Demergers", wie Abspaltungen in angelsächsischen Märkten heißen, in anderen Märkten eine gängige und erfolgreiche Praxis. Überraschenderweise sind sie in Deutschland bislang wenig populär. Lanxess ist erst die vierte Abspaltung auf dem Wege eines Spin-off-Börsengangs in der jüngeren deutschen Kapitalmarktgeschichte.

Dank des erfolgreichen Auftritts von Lanxess und der starken Performance der anderen großen Abspaltung der jüngeren Vergangenheit - der Hypo Real Estate, die 2003 von der Hypo-Vereinsbank abgespalten wurde - könnte der Weg frei sein für weitere deutsche Demergers.

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