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Bei einigen Branchen schwächt sich das Wachstum ab Chinas Börsen steht ein schwieriges Jahr bevor

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Auch im Bankensektor, wo mit der Bank of Communications, der China Construction Bank und eventuell auch der Bank of China spektakuläre IPOs anstehen, braut sich ein Sturm zusammen. Wenige Tage nachdem im Dezember China Aviation Oil bekannt gab, bei Ölspekulationen 550 Mill. Dollar verloren zu haben, sprach sich in Peking herum, dass sechs große Banken zu den Verlierern des Skandals gehören könnten. Chinas Bankenaufsicht ermahnte umgehend die Kreditinstitute zu strengerer Risikokontrolle.

Außerdem werfen die langsamer wachsende Konjunktur, weiter steigende Zinsen und schwindende Firmengewinne ohnehin kein gutes Licht auf Chinas Bankaktien. „Mit wenig Vorteil aus der Zinserhöhung und dem Druck der großen Börsengänge führender Banken werden sich die Notierungen der fünf gelisteten Banken nach unten bewegen“, warnt Ouyang Gang, Analyst bei United Securities.

Und trotz der Empfehlung von Galaxy zugunsten des Transportgewerbes brauen sich auch im Airlinesektor dunkle Wolken zusammen. Aktien der Fluggesellschaften China Southern und China Eastern Airlines führten in den letzten Dezembertagen die Verliererlisten in Schanghai und Shenzhen an. „Ölpreise über 45 Dollar werden die Gewinnmargen signifikant schmälern“, sagt Wei Wei, ein Aktienhändler bei West China Securities.

Auch aus einer anderen wachstumsverwöhnten Branche – dem Telekomsektor – kommen zurzeit wenig erfreuliche Nachrichten. TCL, Chinas zweitgrößter Handy-Produzent, warnte vor Weihnachten, seine Verkäufe seien im November „signifikant zurückgegangen“. Der Branchenprimus Ningbo Bird erklärte sogar, es werde das Umsatzziel für 2004 um 30 Prozent verfehlen.

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