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Berkshire Hathaway Buffett könnte eigene Aktien im Wert von bis zu 100 Milliarden Dollar zurückkaufen

Berkshire könnte den Rückkauf eigener Aktien fortsetzen, sagt Buffett in einem Interview. Auch zu einem möglichen Albtraum-Szenario äußert er sich.
Update: 26.04.2019 - 12:25 Uhr Kommentieren
Berkshire Hathaway: Buffett will an Aktienrückkäufen festhalten Quelle: AP
Warren Buffett

Der Großinvestor führt Berkshire seit 1965.

(Foto: AP)

Düsseldorf Die Beteiligungsgesellschaft von Investorenlegende Warren Buffett ist zu deutlichen Aktienrückkäufen bereit. Diese könnten ein Volumen von bis zu 100 Milliarden US-Dollar erreichen, sagte Buffett der „Financial Times“ (FT). Einen Zeitrahmen nannte er nicht. Berkshire Hathaway äußerte sich zu der Nachricht zunächst nicht.

Bereits im Februar hatte Buffett in seinem Brief an die Aktionäre angekündigt, dass Berkshire wahrscheinlich „ein bedeutender“ Käufer seiner eigenen Aktien sein werde, wenn der Kurs entsprechend niedrig sei. Geld dafür hat Berkshire jedenfalls reichlich: Ende des vergangenen Jahres verfügte Buffetts Beteiligungsgesellschaft über liquide Mittel von 111,9 Milliarden Dollar.

Hintergrund ist, dass Buffett nicht genügend gut geführte Unternehmen sieht, die er übernehmen kann. Diese seien derzeit schlicht zu teuer. Schon im vergangenen Jahr hatte Berkshire eigene Anteilsscheine im Wert von 1,3 Milliarden Dollar zurückerworben, nachdem er die Kriterien der Gesellschaft für solche Transaktionen gelockert hatte.

Zwar hatte es Gerüchte gegeben, dass Berkshire mit dem Energieversorger PG&E über eine Übernahme verhandele. Die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ hatte unter Berufung auf „SparkSpread“ darüber berichtet. Buffett dementierte die Meldung und bezeichnete das Gerücht als zu „100 Prozent nicht wahr“.

Im Gespräch mit der „FT“ zeigte sich Buffett jedoch optimistisch, dass bald wieder Zeiten kommen würden, in denen attraktive Unternehmen bei Berkshire nach Kapital fragten. Schließlich könne sein Unternehmen auch kurzfristig „zehn oder 20 oder 30 Milliarden“ zur Verfügung stellen. Diese Anrufe würden wieder kommen.

Ein Albtraum für den Investmentguru wäre es dagegen, wenn die Berkshire-Aktie zu einem fairem Preis gehandelt würde und parallel die anderen Unternehmen und Aktien überbewertet blieben. Denn Aktienrückkäufe zu einem Kurs, den Buffett als fair betrachtet, sind für ihn äquivalent zur Auszahlung eines Partners. Würde aber diese Möglichkeit ebenso wegfallen wie attraktive Investitionen, blieben wenige Möglichkeiten, was Berkshire mit seinen liquiden Mitteln anfangen könnte.

Großinvestor Buffett führt Berkshire seit 1965, kann sich aber ein baldiges Ende an der Spitze des Unternehmens nicht vorstellen. „Ich denke, ich habe hier mehr Spaß als praktisch jeder 88-Jährige auf der Welt“, sagte Buffett im Interview.

Mit Material von Reuters.

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