Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bier-Börsengang Anheuser-Busch nimmt mit Asien-Börsengang weniger Geld ein als erhofft

Der Brauer-Riese erlöst mit dem IPO seines Asiengeschäfts rund fünf Milliarden Dollar. Ursprünglich sollten es mal doppelt so viel sein.
Kommentieren
Anheuser-Busch ist der Hersteller von Biermarken wie Budweiser, Beck's und Corona. Quelle: AP
Budweiser

Anheuser-Busch ist der Hersteller von Biermarken wie Budweiser, Beck's und Corona.

(Foto: AP)

Düsseldorf Der weltgrößte Brauereikonzern Anheuser-Busch nimmt beim Börsengang seines Asiengeschäfts in Hongkong weniger Geld ein als ursprünglich angepeilt. Die Aktien wurden zu einem Einzelpreis von 27 Hongkong-Dollar (umgerechnet 3,44 US-Dollar) ausgegeben. Damit liegt der Preis am unteren Ende der Spanne von 27 bis 30 Hongkong-Dollar. Das gab das Unternehmen am Dienstag bekannt.

Der Brauereikonzern teilt außerdem mit, dass er knapp 190 Millionen zusätzliche Aktien ausgibt, um die große Nachfrage zu bedienen. Insgesamt gibt Anheuser-Busch damit 1,45 Milliarden Aktien aus. Die Einnahmen aus dem Börsengang belaufen sich somit auf rund fünf Milliarden US-Dollar – erhofft hatte sich das Unternehmen bis zu 6,6 Milliarden US-Dollar.

Experten werten den Börsengang auch am unteren Ende der Preisspanne trotzdem als Erfolg für den Finanzplatz Hongkong angesichts der wochenlangen Proteste gegen die Regierung und der Handelskonflikte.

Ursprünglich hatte der Hersteller von Biermarken wie Beck's, Budweiser und Corona bei seinem ersten Versuch im Juli diesen Jahres sogar knapp zehn Milliarden Dollar erlösen wollen. Der Vorstand stoppte das Projekt allerdings und begründete das mit unsicheren Marktbedingungen.

Der Börsengang von Anheuser-Busch ist damit aber noch immer der zweitgrößte des Jahres. Den bis dato größten Börsengang in diesem Jahr hatte Fahrdienstvermittler Uber hingelegt, der im Mai gut acht Milliarden Dollar erlöste.

Die Einnahmen sollen der Mutter Anheuser-Busch dabei helfen, ihren Schuldenberg abzubauen. Auf diesem sitzt die Brauerei seit der 100 Milliarden Dollar schweren Übernahme seines größten Rivalen SAB-Miller im Jahr 2016. Zuletzt spülte bereits der Verkauf des Geschäfts in Australien an den japanischen Rivalen Asahi umgerechnet 11,3 Milliarden Dollar in die Kassen.

Zudem läuft es bei dem Bierbrauer im Tagesgeschäft solide: Der Bierabsatz stieg im zweiten Quartal mit 2,1 Prozent so stark wie in den vergangenen fünf Jahren nicht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um mehr als neun Prozent auf 5,86 Milliarden Dollar zu.

Mehr: Auch der US-Bürovermittler WeWork strebt an die Börse. Lesen Sie hier, warum sich der verschobene IPO zu einem Machtkampf entwickelt.

Startseite

Mehr zu: Bier-Börsengang - Anheuser-Busch nimmt mit Asien-Börsengang weniger Geld ein als erhofft

0 Kommentare zu "Bier-Börsengang: Anheuser-Busch nimmt mit Asien-Börsengang weniger Geld ein als erhofft"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote