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BMW schwach - Furcht vor Einbußen - BMW kontaktiert Analysten

Furcht vor Gewinneinbußen bei BMW hat den Aktienkurs des Autobauers am Dienstag belastet. Nach Informationen aus Analystenkreisen stellt BMW die Experten derzeit auf hohe Kosten im ersten Quartal ein.

dpa-afx FRANKFURT. Furcht vor Gewinneinbußen bei BMW hat den Aktienkurs des Autobauers am Dienstag belastet. Nach Informationen aus Analystenkreisen stellt BMW die Experten derzeit auf hohe Kosten im ersten Quartal ein. Bis gegen 14.45 Uhr fiel die Aktie um 1,14 Prozent auf 32,90 Euro und war damit einer der drei schwächsten Titel im Dax. Dieser gab unterdessen 0,61 Prozent auf 4 220,94 Zähler nach. BMW wird am kommenden Dienstag (03. Mai) die Bilanz für das erste Quartal veröffentlichen.

Offenbar ist die Einführung des neuen 3er BMW und das Facelift des 7er Modells teurer als erwartet, hieß es. Der Konzern versuche derzeit aktiv hohe Erwartungen zu dämpfen, sagten mehrere Analysten übereinstimmend. Dazu befrage BMW die Experten nach ihren Prognosen und weise sie zugleich auf die vermeintlich durchschnittliche Erwartung des Marktes hin.

"Offenbar sind einige Schätzungen für das Nettoergebnis zu hoch", sagte ein Analyst. "BMW hofft wohl, dass die jeweiligen Experten ihre Ergebnisschätzungen nach einem Hinweis senken und die Quartalszahlen dann den Erwartungen entsprechen". Dieses Vorgehen sei "zwar nicht verboten, aber doch recht fragwürdig", sagte ein anderer Analyst.

Bereits am Vormittag hatten an der Börse Gerüchte über eine drohende Warnung vor sinkenden Gewinnen kursiert. Diese Spekulationen hatte BMW umgehend dementiert. Es gebe derzeit keinen Anlass von der zuletzt gegebenen Prognose abzurücken, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage. Der Konzern rechne mit einem stabilen Ergebnis für das laufende Jahr.

Nach einer ersten Umfrage von dpa-AFX unter Analysten wird im Durchschnitt ein Umsatzplus von 10,8 auf 10,96 Mrd. Euro erwartet. Allerdings halten manche Experten auch einen Umsatzrückgang nicht für ausgeschlossen. So liegt die untere Spanne der Schätzungen bei 10,55 Mrd., in der Spitze werden knapp 11,4 Mrd. Euro Umsatz erwartet. Beim Vorsteuerergebnis rechnen die Experten mit einem Rückgang von 851 auf 824 Mill. Euro. Der Überschuss dürfte bei 512,7 Mill. Euro liegen - nach 523 Mill. Euro im vergangenen Jahr.

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