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Viele Anleger meiden Aktien aus Angst vor Verlusten. Zu Recht? Eine Auswertung über 27 Jahre zeigt, wie hoch die Risiken sind. Und vor allem, welche Dax-Aktie am sichersten – und welche am riskantesten ist.

Kommentare

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  • Sehr geehrter Herr Hoyer,

    Dass Aktien auf lange Sicht gesehen die höchste Rendite bringen, ist unbestritten. So hat sich beispielsweise der DAX in den 28 Jahren seines Bestehens fast verzwölffacht, der M-DAX sogar verzweiundzwanzigfacht.

    Doch reden wir über das Risiko. Dabei geht es nicht nur um Kursverluste. Mit zum Risiko gehört auch, dass der Anleger über lange Zeiträume nichts oder fast nichts verdient. Beispiel gefällig? In den 13 1/4 Jahren vom März 2000 bis Mitte 2013 verdiente der DAX-Anleger keinen Cent. Die Sparbuchinhaber haben ihn ausgelacht.

    Ein anderes Thema sind die Kursverluste. Es ist sehr selten, dass sie alsbald wieder wettgemacht werden. Meistens wirken sie viele Jahre nach und werden nur langsam aufgeholt.

    Ich glaube, dass die Werbung für Aktienanlagen die riesigen Schwankungen der Indices nicht bagatellisieren oder unter den Teppich kehren darf. Wenn man glaubwürdig sein will, muß man den Menschen offen sagen, dass Aktienanlagen nur ein Teil des Gesamtvermögens sein können. Dass wegen der notwendigen Risikostreuung auch andere Anlageklassen ins Depot gehören. Meinetwegen selbst das vielgescholtene Sparbuch. Es ist immer noch besser als in die unvorstellbar riesige Blase bei Anleihen zu investieren.

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