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Stahlarbeiter der Salzgitter AG

Das Geschäft etlicher Branchengrößen steht unter Druck.

(Foto: dpa)

Börse Stahlaktien europaweit unter Druck – Thyssen-Krupp größter Dax-Verlierer

Die meisten europäischen Stahlaktien geben am Donnerstag deutlich nach. Doch die Anteilsscheine eines Konzerns widersetzen sich deutlich dem Negativtrend.
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Mehrere europäische Stahlkonzerne haben am Donnerstagüber ihre Geschäftszahlen berichtet – und zu deutlich fallenden Aktienkursen in der Branche beigetragen. Der österreichische Konzern Voestalpine meldete, dass sein Gewinn gesunken ist. Der Ausblick des finnischen Konzerns Outokumpu auf das laufende Geschäftsjahr drückte ebenfalls die Stimmung.

Die Aktie von Thyssen-Krupp verzeichnet am Morgen deutliche Kurseinbußen. Mit einem Minus von 2,45 Prozent liegt das Papier am Ende der Liste aller 30 Dax-Titel. Die Aktie notiert gegen 11 Uhr bei 15,50 Euro.

Das Papier von Voestalpine fiel noch deutlicher um bis zu 3,5 Prozent. Am stärksten erwischte es die Outokumpu-Aktie. Sie gab im Handel in Helsinki um knapp zehn Prozent nach. Der spanische Stahlhersteller Acerinox verzeichnete ein Kursminus von fast drei Prozent. Gegen den Trend legte am Donnerstag ArcelorMittal ein Prozent zu. Der weltgrößte Stahlkonzern hat 2018 mehr verdient und rechnet mit einer anziehenden Nachfrage.

Die Aktie des deutschen Konkurrenten Salzgitter konnten sich ebenfalls weitgehend dem Abverkauf entziehen. Am Vormittag notierte sie nur leicht im Minus bei 24,90 Euro. Der deutsche Branchenzweite hatte allerdings am Dienstag für das laufende Geschäftsjahr einen deutlich sinkenden Vorsteuergewinn in Aussicht gestellt.

Thyssen-Krupp legt am 12. Februar seine Quartalszahlen vor, hat aber bereits angedeutet, dass sich das Geschäft schwächer entwickelt haben dürfte. Die Stahlindustrie befindet sich derzeit in einer herausfordernden Lage. Die schwächelnde Autoindustrie gehört zu den wichtigsten Kunden. Auch der vergleichsweise niedrige Ölpreis führt bei Ausrüstern zu einer niedrigeren Nachfrage, die Konjunktur in China büßt an Wachstumsdynamik ein.

Mit Agenturmaterial.

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