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Börsengang Scout24 verengt seine Preisspanne

Unmittelbar vor dem Gang an die Frankfurter Börse hat der Internet-Kleinanzeigenbetreiber Scout24 seine Preisspanne für die Aktien verringert. Die Preisspanne lag ursprünglich bei 6,50 Euro.
29.09.2015 - 12:29 Uhr
Die Plattform für Kleinanzeigen – zu der auch Immobilienscout24 gehört – will ein weiteres Mal ihr Glück an der Börse versuchen.

Die Plattform für Kleinanzeigen – zu der auch Immobilienscout24 gehört – will ein weiteres Mal ihr Glück an der Börse versuchen.

Frankfurt Der Internet-Kleinanzeigenbetreiber Scout24 hat die Preisspanne für seinen Börsengang eingeengt. Die Aktien würden mit einem Preis zwischen 29,50 und 31 Euro Investoren angeboten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Bislang hatte Scout24 eine Spanne von 26,50 bis 33 Euro je Stück genannt. Anleger können die Aktien noch bis Mittwoch zeichnen, am Donnerstag will der Betreiber der Internet-Kleinanzeigenbörsen ImmobilienScout24 und AutoScout24 sein Debüt an der Frankfurter Börse feiern.

Das sind Deutschlands größte Börsengänge
Schaeffler
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Gleich drei milliardenschwere Börsengänge stehen Anfang Oktober an. Die Schaeffler-Inhaber Maria-Elisabeth Schaeffler und Sohn Georg W. Schaeffler wagen den Gang aufs Parkett: Der Auto- und Industriezulieferer will am 5. Oktober sein Debüt an der Frankfurter Börse feiern. Ab dem 28. September können die Aktien gezeichnet werden, der Preis für die bis zu 166 Millionen Papiere wird am 2. Oktober festgelegt, wie aus einer Präsentation des Familienkonzerns am Montag hervorging.

(Foto: dpa)
Scout24
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Börsengang Nummer zwei: Bereits am 1. Oktober will Scout24 sein Debüt an der Frankfurter Börse geben. Der Betreiber der Internet-Kleinanzeigenbörsen ImmobilienScout24 und AutoScout24 will bei entsprechend hoher Nachfrage bis zu 1,6 Milliarden Euro einsammeln.

(Foto: Picture Alliance)
Covestro
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Der Kunststoff- und Matratzenschaumhersteller Covestro wird der dritte große Börsengang in Deutschland. Die Aktien der Bayer -Kunststofftochter Covestro, die 2,5 Milliarden Euro einsammeln will, sollen am 2. Oktober erstmals in Frankfurt gehandelt werden. Ab 2016 können Covestro-Aktionäre mit einer Dividende rechnen. Geplant sind Ausschüttungen von 30 bis 50 Prozent des Konzernergebnisses.

(Foto: dpa)
Platz 10 – Norma Grouop AG
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Der Maschinen- und Werkzeugbauer hat sich rund um Rohr- und Leitungsverbindungen einen Namen gemacht. Obwohl das zunächst nach Nische klingt, waren Investoren beim Börsengang am 7. April 2011 bereit, 336 Millionen Euro für die neuen Aktien locker zu machen. An der Börse ist Norma mit rund einer Milliarde Euro bewertet.

(Foto: dpa)
Platz 9 – GSW Immobilien AG
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In den Jahren seit 2009 wagten gleich mehrere große Wohnungsgesellschaften den Sprung an die Börse. Die GSW Immobilien AG überzeugte Anleger und bekam für ihre Aktien-Neuemission 467 Millionen Euro. An der Börse ist GSW zwei Milliarden Euro wert.

(Foto: dpa)
Platz 8 – Kion Group AG
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Der Gabelstaplerhersteller Kion ist eine Abspaltung der Linde-Gruppe und ging am 26. Juni 2013 an die Börse. Investoren gaben dem Unternehmen für die neuen Aktien 475 Millionen Euro. Die Börse bewertet Kion zur Zeit mit 2,9 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)
Platz 7 – Talanx AG
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Mit Talanx gelang am 1. Oktober 2012 einem der größten deutschen Versicherer der Börsengang in Frankfurt. Zu Talanx gehören unter anderem die Versicherer Ergo und Victoria. Zum Börsengang erhielt Talanx frisches Kapital in Höhe von 517 Millionen Euro. An der Börse ist der Konzern derzeit 6,6 Milliarden Euro wert.

(Foto: dpa)

Bei hoher Nachfrage könnte der Börsengang bis zu 1,63 Milliarden Euro schwer werden. Vor ein paar Tagen hatten Insider gesagt, die Auftragsbücher seien am unteren Ende der Preisspanne bereits mehr als einmal gefüllt. Die Finanzinvestoren Hellman & Friedman und Blackstone sowie die Telekom wollen mindestens 21 Millionen Aktien an den Mann bringen.

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