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Börsenkandidat Vapiano Restaurantkette gibt Aktien zu je 23 Euro aus

Die Pizza- und Pastakette Vapiano nimmt mit ihrem Börsengang 184 Millionen Euro ein, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Am Dienstag sollen die Aktien der Restaurantkette erstmals gehandelt werden.
26.06.2017 Update: 26.06.2017 - 23:20 Uhr
Die Zeichnungsfrist läuft am Montag aus, die Erstnotiz ist für Dienstag geplant. Quelle: Reuters
Börsengang von Vapiano

Die Zeichnungsfrist läuft am Montag aus, die Erstnotiz ist für Dienstag geplant.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die Restaurantkette Vapiano hat mit ihrem Börsengang 184 Millionen Euro eingesammelt. Das Bonner Unternehmen teilte den Aktionären am Montagabend knapp acht Millionen Aktien zum Preis von je 23 Euro zu. Er liegt in der unteren Hälfte der Preisspanne von 21 bis 27 Euro. Vapiano selbst fließen davon 85 Millionen Euro zu. Mit dem Geld will die bisher aus 185 Pizza- und Pasta-Selbstbedienungs-Restaurants bestehende Kette weitere Filialen eröffnen und bisherige Joint-Venture-Partner übernehmen. Vapiano-Chef Jochen Halfmann will die Kette bis Ende 2020 auf 330 Filialen ausbauen, vor allem in Deutschland und Frankreich.

Von Vapiano bis Hellofresh
Vapiano
1 von 10

Italienische Küche nach dem sogenannten Fast-Casual-Prinzip – das ist Vapiano. In der Branche der Systemgastronomie gehörte das Unternehmen aus Hamburg viele Jahre zu den am schnellsten wachsenden Vertretern. Inzwischen gibt es 180 Restaurants in 31 Ländern. Das Unternehmen ist jedoch nicht frei von Kritik und musste sich bereits mit Vorwürfen zu manipulierten Arbeitszeiten und der Verwendung abgelaufener Lebensmittel befassen.

Erstnotiz: 27. Juni

Zeichnungsfrist: 15. bis 26. Juni

Preisspanne: 21 bis 27 Euro

Emissionsvolumen: bis zu 200 Millionen Euro, davon 85 Millionen Euro aus Kapitalerhöhung

Börsenwert: 512 bis 634 Millionen Euro

Begleitende Banken: Barclays, Jefferies, Berenberg

Eigentümer: Mayfair/Familie Herz (44 Prozent), Firmengründer Gregor Gerlach (30 Prozent), Wella-Erben Hans-Joachim und Gisa Sander (25 Prozent)

Quellen: Reuters/Angaben der Unternehmen, Informationen aus Finanzkreisen und Medienberichte

(Foto: dpa)
Delivery Hero
2 von 10

Wer Essen online bestellt, kommt an Delivery Hero nur noch schwer vorbei. Das internationale Netzwerk umfasst die auf dem deutschen Markt bekannten und tätigen Bestellplattformen Pizza.de, Lieferheld und Foodora. Aber auch in 32 weiteren Ländern wie Brasilien, Indien, Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist die Aktiengesellschaft vertreten.

Erstnotiz: 30. Juni

Zeichnungsfrist: 20. bis 28. Juni

Preisspanne: 22 bis 25,50 Euro

Emissionsvolumen: bis zu 996 Millionen Euro, davon rund 450 Millionen Euro aus Kapitalerhöhung

Börsenwert: 3,8 bis 4,4 Milliarden Euro

Begleitende Banken: Citi, Goldman Sachs und Morgan Stanley

Eigentümer: Rocket Internet (35 Prozent), Naspers (10 Prozent) und weitere Investoren

(Foto: Reuters)
Noratis
3 von 10

Der Wohnimmobilieninvestor aus Eschborn sieht den boomenden Immobilienmarkt als Chance für einen Börsengang. Noratis sucht man in den Metropolen vergebens. Der Investor konzentriert sich nämlich auf sogenannte B- und C-Städte und kauft dort Wohnung mit „Entwicklungspotenzial“. Die Immobilien werden anschließend bautechnisch und energetisch aufgewertet und wieder verkauft.

Erstnotiz: 30. Juni

Zeichnungsfrist: 21. bis 27. Juni

Preisspanne: 18,75 bis 22,75 Euro

Emissionsvolumen: 45,5 Millionen Euro plus Greenshoe

Börsenwert: bis zu 91 Millionen Euro

Begleitende Bank: ICF Bank

Eigentümer: Firmengründer Oliver Smits, IA Hansahold und Vorstandschef Christian Bugarski

(Foto: YouTube Screenshot)
JOST-Werke
4 von 10

Auch der Lkw-Zulieferer aus Neu-Isenburg strebt an die Börse. Noch vor wenigen Jahren konnte eine Pleite des Herstellers von Anhängerkupplungen und Hydrauliksystemen nur knapp abgewendet werden. Seitdem geht es bei Jost aber wieder bergauf. Das Unternehmen beschäftigt 2.500 Menschen und hat Vertriebs- und Fertigungsstätten in 18 Ländern.

Erstnotiz: im Juli erwartet

Emissionsvolumen: offen

Börsenwert: bis zu 800 Millionen Euro (erwartet)

Begleitende Banken: JPMorgan, Deutsche Bank, Commerzbank (erwartet)

Eigentümer: Cinven (64 Prozent)

(Foto: Jost)
Befesa
5 von 10

Die Unternehmensgruppe, die noch bis 2013 zum kriselnden spanischen Mischkonzern Abengoa gehörte, ist im Bereich des Recyclings von Metallen sowie der Gewinnung und Vermarktung von Wasser tätig. In Duisburg findet sich neben der Befesa Steel Services GmbH auch die Befesa Zinc GmbH. Die Befesa Salzschlacke GmbH ist wiederum in Hannover beheimatet.

Erstnotiz: im Juli erwartet

Emissionsvolumen: 450 bis 500 Millionen Euro, davon 100 Millionen Euro aus Kapitalerhöhung

Börsenwert: 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro

Begleitende Banken: Goldman Sachs, Citi

Eigentümer: Triton (Finanzinvestor)

(Foto: dpa)
HelloFresh
6 von 10

Seit 2011 ist das deutsche Unternehmen mit seinen Kochboxen auf dem Markt. Verbraucher können Pakete bestellen, in denen vorbereitete Zutaten mit einem Rezept enthalten sind. Von Geschäftsjahr zu Geschäftsjahr wurden sowohl Umsatz als auch Verlust vervielfacht. Ein für 2015 geplanter Börsengang wurde einst auf unbestimmte Zeit verschoben.

Erstnotiz: im Herbst möglich

Emissionsvolumen: offen

Börsenwert: rund zwei Milliarden Euro

Begleitende Banken: Morgan Stanley, JPMorgan, Deutsche Bank

Eigentümer: Rocket Internet (53 Prozent), weitere Risikokapital-Investoren

(Foto: obs)
Novomatic
7 von 10

Der Glücksspielkonzern aus Österreich betreibt Spielbanken, elektronische Casinos, Sportwettlokale und vermietet Glücksspielgeräte, die unter anderem auch selbst entwickelt werden. Die Aktiengesellschaft ist in 80 Staaten der Welt tätig und verfügt über zahlreiche Tochterunternehmen, darunter die Admiral Sportwetten GmbH.

Erstnotiz: im Herbst geplant

Emissionsvolumen: bis zu 1,8 Milliarden Euro

Börsenwert: sechs Milliarden Euro

Begleitende Banken: Bank of America Merrill Lynch, Credit Suisse

Eigentümer: Familie von Firmengründer Johann Graf

(Foto: Reuters)

Der Rest des Emissionserlöses geht an Firmengründer Gregor Gerlach, der bisher 30 Prozent hält, und die Wella-Erben Hans-Joachim und Gisa Sander (25 Prozent). Die Vermögensverwaltung der ehemaligen Tchibo-Eigentümer Günter und Daniela Herz (44 Prozent) verkaufte dagegen nicht. 32 Prozent der Aktien sind künftig im Streubesitz.

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