Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Borussia Dortmund BVB-Aktionäre strafen Dortmund nach Hummels-Verpflichtung ab

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund verpflichtet Mats Hummels. Bei den BVB-Aktionären kommt das nicht gut an. Der Grund könnte die Ablösesumme sein.
Update: 19.06.2019 - 18:22 Uhr Kommentieren
BVB-Aktie gibt nach Verpflichtung von Mats Hummels nach Quelle: AFP
Mats Hummels

Der Abwehrspieler kehrt von Bayern München zu Borussia Dortmund zurück.

(Foto: AFP)

DüsseldorfDer ehemalige Fußball-Nationalspieler Mats Hummels wechselt vom Deutschen Meister Bayern München zum Vizemeister Borussia Dortmund. Beide Vereine bestätigten am Mittwoch, dass sie sich grundsätzlich auf einen Wechsel verständigt hätten. Zuerst hatte der „Kicker“ darüber berichtet.

An der Börse kam diese Nachricht überhaupt nicht gut an: Die Dortmunder Aktie gab um bis zu 2,5 Prozent nach, grenzte ihren Verluste bis zum Börsenschluss aber auf 0,8 Prozent ein und ging bei 8,35 Euro aus dem Handel. Das Jahreshoch liegt bei 9,49 Euro.

Für Irritationen bei den Anlegern könnten Berichte über die hohe Ablösesumme gesorgt haben. Nach „Kicker“-Informationen stattet der BVB Hummels mit einem Kontrakt bis 2022 aus und zahlt inklusive Bonuszahlungen bis zu 38 Millionen Euro Ablöse. Das wäre mehr als die Münchner vor drei Jahren für ihn bezahlt hatten. Als zuletzt über einen möglichen Hummels-Wechsel spekuliert worden war, stand eine Ablösesumme zwischen 15 und 20 Millionen Euro im Raum.

Die Rückholaktion des ehemaligen Nationalspielers, der schon von 2008 bis 2016 in Dortmund spielte, ist nach den Transfers der aktuellen deutschen Nationalspieler Nico Schulz (1899 Hoffenheim) und Julian Brandt (Bayer Leverkusen) sowie des belgischen Internationalen Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach) der vierte Neuzugang. Zudem wurde Angreifer Paco Alcácer nach seiner Ausleihe fest verpflichtet.

Laut dem Branchenportal Transfermarkt.de gab der BVB inklusive des Hummels-Transfers schon fast 130 Millionen Euro für Neuzugänge aus. Dem stehen lediglich Einnahmen von 6,5 Millionen Euro entgegen.

Hummels muss Medienberichten zufolge wohl Abstriche beim Gehalt machen. Das dürfte für den 30-Jährigen aber in erträglichen Sphären liegen, laut „Bild“ kassiert er statt zwölf Millionen Euro im Jahr künftig zehn. Sein Verhältnis zum BVB war trotz des Wechsels zu den Bayern sehr gut.

Seinerzeit betonte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Hummels sei bei der Borussia immer extrem willkommen. Die Fans hatten den Abwehrspieler bei Spielen gegen Bayern zwar vereinzelt ausgepfiffen. Doch den einst deutlich lauter geschmähten Mario Götze haben sie nach der Rückkehr aus München inzwischen auch wieder ins Herz geschlossen.

Mehr: Viele Vorstandsvorsitzende in Deutschland verpassen den richtigen Zeitpunkt, um ihr Amt abzugeben. Was Führungskräfte von Jürgen Klopp lernen können.

  • neu
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Borussia Dortmund - BVB-Aktionäre strafen Dortmund nach Hummels-Verpflichtung ab

0 Kommentare zu "Borussia Dortmund: BVB-Aktionäre strafen Dortmund nach Hummels-Verpflichtung ab"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote