Chaos bei ICO Krypto-Start-up Envion sucht nach verschwundenen Millionen

Das Start-up will mit Ökostrom Bitcoin produzieren und sammelte 100 Millionen Dollar ein. Nun klagt der Firmenchef gegen die Programmierer.
Envion: Krypto-Start-up sucht nach verschwundenen Millionen Quelle: Envion
Envion

Die mobile Serverstation wird eingerichtet: Envion versprach, ein Grundproblem der Kryptowährungsbranche zu lösen – ihren Energiehunger.

(Foto: Envion)

DüsseldorfMatthias Woestmann schwebte über den Wolken. „Hallo zusammen, ich bin Matthias, der Verwaltungsratschef von Envion, und ich bin heute wirklich glücklich“, frohlockte der Vorstandsvorsitzende der Envion AG am 15. Januar in einer Videobotschaft an seine Investoren.

Woestmann befand sich in zehntausend Meter Höhe, war unterwegs nach Peking, um dort Hardware zu kaufen. Dafür hatte er eine Menge Geld zur Verfügung: „Wir haben fast 100 Millionen Dollar eingesammelt.“ Mit diesem Geld wolle Envion dafür sorgen, dass Kryptowährungen umweltfreundlicher produziert werden. „Wir danken unseren Investoren. Mit ihrer Hilfe werden wir diesen Traum wahr werden lassen.“

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