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Coca-Cola muss globales Wassergeschäft der Konkurrenz überlassen Analysten trauen Pepsico-Aktien weitere Kurssteigerungen zu

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Im Vergleich der größten Erfrischungsgetränkehersteller der Welt wiederum schneidet Coca-Colas Erzrivale und ewiger Zweiter um die Gunst durstiger Kehlen, Pepsico, derzeit am besten ab. Pepsi-Chef Steve Reinemund präsentierte Ende vergangener Woche makellose Zahlen für das erste Halbjahr. Gewinn und Umsatz legten überproportional zu. Der Gewinn pro Aktie (EPS) stieg um satte 12 Prozent. Deshalb wagt derzeit wohl auch nicht ein einziger Analyst, eine Verkaufsempfehlung für die Aktie auszusprechen. Der Kurs habe von derzeit 52 Dollar noch Luft bis weit über die 60-Dollar Marke prophezeien Caroline S. Levy (UBS) und Marc Greenberg (Deutsche Bank).

Allein der britische Süßwaren- und Getränkehersteller Cadbury Schweppes („Apollinaris“, „Seven-up“) als fünfter ernst zu nehmender internationaler Player der Branche wird derzeit von wirklich gravierenden Problemen geplagt. Nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2003 haben die Briten einen radikalen Sparkurs eingeschlagen: 5 500 Stellen – das entspricht jedem zehnten Arbeitsplatz des Konzerns – sollen bis 2007 abgebaut werden. Wie alle Mitbewerber versucht auch Cadbury Schweppes durch die Einführung neuer Getränke Marktanteile zu gewinnen. Denn vor allem in den USA stagniert der Absatz limonadenhaltiger Getränke.

Während die Analysten verhalten in die Zukunft von Cadbury Schweppes blicken, hat das Engagement eines Investors den Aktienkurs Anfang des Jahres durchaus beflügelt: Warren Buffett, US-Milliardär und unter anderem beim Konkurrenten Coca-Cola Mitglied des Aufsichtsrates, fasste Vertrauen in das Unternehmen und kaufte zehn Millionen Aktien, was einem halben Prozent der im Umlauf befindlichen Anteile an dem britischen Konzern entspricht.

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