Douglas: Aktie bricht nach gesenkter Prognose ein
Berlin. Mit ihrer gesenkten Prognose fürs laufende Geschäftsjahr hat die Parfümeriekette Douglas am Freitag die Anleger vergrault. Die Aktie des Unternehmens brach zu Handelsbeginn etwa 23 Prozent auf ein Rekordtief von elf Euro ein und war damit der schwächste Wert im Kleinwerteindex SDax. Seit Jahresbeginn notiert die Douglas-Aktie etwa 44 Prozent tiefer.
Die Parfümeriekette hatte am Donnerstagabend nach Börsenschluss ihren Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024/25 heruntergesetzt. Unter dem Strich erwarte Douglas nur noch ein Ergebnis von rund 175 Millionen Euro.
Zuvor waren 225 bis 265 Millionen Euro anvisiert worden. Bei den Konzernumsatzerlösen geht Douglas nun von rund 4,5 Milliarden Euro nach zuvor 4,7 bis 4,8 Milliarden Euro aus. Die im Zuge der weltweiten makroökonomischen und politischen Unsicherheiten ohnehin eingetrübte Verbraucherstimmung habe sich seit Februar weiter verschlechtert und zu einem zunehmenden Rückgang der Kundenfrequenz in Filialen und online geführt.
„Wir müssen uns dieser neuen Situation stellen und passen deshalb unsere Guidance für das laufende Geschäftsjahr an. Wir haben bereits eine Reihe an Maßnahmen eingeleitet, um unsere Performance zu stabilisieren“, sagte Douglas-Chef Sander van der Laan. Die derzeitige Verschlechterung der Nachfrage betreffe insbesondere die Märkte in Deutschland und Frankreich und damit die zwei wichtigsten Einzelmärkte des Unternehmens.