Düngemittelhersteller K+S-Aktie erholt sich

Nach der Talfahrt haben sich die Aktien des Düngemittelhersteller K+S wieder erholt. Ankündigungen fallender Preise hatten weltweit Kursverluste bei Düngemittelproduzenten ausgelöst – bei K+S waren es bis zu 44 Prozent.
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Nach einer von Urakali ausgelösten Talfahrt, konnten sich die Aktien von K+S wieder erholen und pendelten sich bei 16,70 Euro ein. Quelle: dpa

Nach einer von Urakali ausgelösten Talfahrt, konnten sich die Aktien von K+S wieder erholen und pendelten sich bei 16,70 Euro ein.

(Foto: dpa)

Kassel/BerlinNach einer dramatischen Talfahrt haben sich die Aktien des Düngemittelherstellers K+S zur Wochenmitte etwas erholt. Das Papier des Dax-Konzerns legte bis zum Mittwochnachmittag um rund fünf Prozent zu und pendelten um 16,70 Euro. Am Markt gab es Spekulationen, dass der russische Kali-Riese Uralkali eine erst in der Vorwoche aufgekündigte Vertriebsallianz mit Belaruskali wieder aufnehmen könnte. Uralkali hatte mit dem Ausstieg und Ankündigungen fallender Preise weltweit massive Kursverluste bei Düngemittelproduzenten ausgelöst – alleine bei K+S waren es in der Spitze rund 44 Prozent.

Auf politischer Ebene schlugen die jüngsten Turbulenzen noch keine großen Wellen. „Es gibt zu diesem Thema keinen Vorgang“, hieß es beim Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft auf Anfrage. K+S, langjähriges Mitglied, sei bisher nicht an das Gremium herangetreten. Das Kasseler Unternehmen hält sich den Schritt aber offen: „Sollten sich Anhaltspunkte für eine wirkungsvolle Unterstützung ergeben, würden wir den Ausschuss einschalten“, sagte ein Sprecher.

Der Ausschuss ist nicht nur für Streitfälle zwischen deutschen und russischen Unternehmen seit Jahren ein bewährtes Forum. Er befasst auch mit Verzögerungen bei Investitionsvorhaben, steuerlichen Aspekte oder dem Thema Rechtssicherheit, hieß es.

  • dpa
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5 Kommentare zu "Düngemittelhersteller: K+S-Aktie erholt sich "

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  • Noch im Mai 2013 haben viele Analysten den Kurs von kus bei 40 Euro gesehen, obwohl die Tatsache, dass im Kalimarkt ein "Kartell" besteht, bekannt war.

  • Uralkali hat Produktionskosten von etwa 70$ die Tonne, Kali + Salz von etwa dem vierfachen, naemlich 280$ pro Tonne. Uralkali kann die Produktion kurzfristig ausweiten, Kali + Salz kann es nicht. Bei 250$ die Tonne macht Uralkali ordentliche Gewinne, waehrend K+S die Luft ausgeht. Fuer Uralkali macht es also Sinn fuer ein paar Jahre mit weniger Gewinn zufrieden zu sein um anschliessend umso kraeftiger absahnen zu koennen. Uralkali wird, wie angekuendigt, die Produktion ausweiten. Die Preise werden kraeftig nachgeben. Wenn K+S so richtig ausgebombt ist, kann Uralkali oder auch sonstwer das kanadische Projekt billig uebernehmen. Herr Steiner will ja freundlicherweise schon einmal die Entwicklung des Projekts fuer den zukuenftigen Uebernehmer in Angriff nehmen.

  • .............................
    ..KALI&SALZ..
    SITUATIONSBERICHT
    .............................
    doppeltief bzw. zahlen am 13. aug. abwarten.
    ..
    gestaffelte kauflimits erteilen..
    ..
    letzte starke unterstützung bei €.14,50
    ..
    ..

  • K+S ist jetzt die Mutter aller Chancen, besonders für Value-Investoren in einem hoch gestiegenen Aktie-Markt. Sei gierig, wenn alle ängstlich sind, und sei ängstlich wenn alle gierig werden. O-Ton Warren Buffett. All diese Turbolenzen ergeben keinen vernünftigen Grund, warum man K+S Aktien nicht kaufen sollte. Mich hat kein einziger Anal yst überzeugen können. Warum K+S Aktie nicht gekauft werden darf.

  • Die Wahrheit dürfte ja wohl die sein, daß alle in den letzten Tagen unter die Räder gekommenen Kali-Produzenten, insbesondere die deutsche K+S AG, ein klarer Kauf sind.

    Wer jetzt in den Panik-Modus gewechselt hat, oder selbigen nicht für sich zu nutzen versteht, hat das Phänomen `Börse` schlicht nicht verstanden.
    Aktionäre, welche tapfer auf seltene Lebens-Chancen auf dem Kurszettel gewartet haben, müssen jetzt zum strategischen Einsammeln übergehen. Es lohnt sich.

    Denn:

    1.) An der billigen Verschleuderung seiner Güter hat kein Produzent auf Dauer Interesse; auch eine Ural-Kali nicht.

    2.) Ist mit "billig" um jeden Preis auch eine K+S nicht als Wettbewerber auszuschalten, da hier eine Reihe von handelsrechtlichen Sanktionen dagegen stehen.
    Zumal die Verlautbarungen des UK-Chefs`s auch unter den eigenen Aktionären inzwischen auf Widerstand stoßen.

    3.) Können Anbieter aus Indien - auch mit deutlich abgewerteter Rupie - den augenblicklichen Preisdruck nicht aufrechterhalten, da, wenn auch mit Verzögerung, die ökonomischen Abwertungsfolgen auf die Binnengestehungspreise um so heftiger durchschlagen werden.

    4.) Liegt das Kalisalz seit Millionen von Jahren im Boden und kann dort zu Minimalkosten auch einfach belassen werden, wenn oben der Preis nicht stimmt.

    5.) Hat der Herdentrieb und das Stimmgewirr von plötzlich (Warum erst jetzt, wo die Kurse schon im Keller sind ???) Abstufungen regnen lassenden "Analysten" schon so manchem um den im Leben erhofften Wohlstand gebracht.

    Guten Abend!

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