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Finanzdaten-Anbieter Markit treibt Börsengang voran

Der britische Finanzmarktdaten-Anbieter Markit wird wohl an die Börse gehen. Der Bloomberg-Konkurrent wird mit rund fünf Milliarden Dollar bewertet. Die Neuemission von Aktien soll mehr als eine Milliarde einbringen.
26.06.2013 - 07:45 Uhr
Börsenkurse in New York. Der Finanzmarktdaten-Anbieter Markit hat sich offiziell noch nicht entschieden, ob es an die Börse gehen wird. Quelle: AFP

Börsenkurse in New York. Der Finanzmarktdaten-Anbieter Markit hat sich offiziell noch nicht entschieden, ob es an die Börse gehen wird.

(Foto: AFP)

New York Der britische Finanzmarktdaten-Anbieter Markit treibt Kreisen zufolge seinen Börsengang voran. Goldman Sachs sei beauftragt worden, das Vorhaben zu koordinieren, sagten vier mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ziel von Markit sei es, bei der Neuemission in den USA mehr als eine Milliarde Dollar einzunehmen. Eine offizielle Erklärung zum Börsengang könne im vierten Quartal erfolgen. Allerdings koppele Markit den Gang aufs Parkett an die Finanzmarktbedingungen. Ein Markit-Sprecher sagte, es sei noch keine Entscheidung gefallen, ob das Unternehmen an die Börse gehen wolle.

Die Mehrheit des Unternehmens befindet sich in den Händen von Goldman, JPMorgan Chase und der Bank of America. 2010 hatte der US-Investor General Atlantic eine Beteiligung in Höhe von 7,5 Prozent an Markit für 250 Millionen Dollar gekauft. Temasek investierte Anfang des Jahres in die 2001 gegründete Firma rund 500 Millionen Dollar. Dies bewertete Markit, das mit Bloomberg und Thomson Reuters konkurriert, mit rund fünf Milliarden Dollar.

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