Finanzsektor Strengere Eigenkapitalregeln setzen Banken zu

Als wäre die griechische Schuldenkrise nicht Übel genug, setzen nun auch die strengeren Eigenkapitalregeln den Banken zu. Die größten Verlierer: Commerzbank und Deutsche Bank.
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Einer der größten Verlierer im Dax: Die Deutsche Bank. Quelle: Reuters

Einer der größten Verlierer im Dax: Die Deutsche Bank.

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FrankfurtStrengere Eigenkapitalregeln für systemrelevante Banken haben den wegen der Schuldenkrise in Griechenland ohnehin ungeliebten Finanzsektor am Montag zusätzlich unter Druck gebracht. Im Dax zählten Commerzbank und Deutsche Bank mit einem Minus von jeweils bis zu 1,6 Prozent zu den größten Verlierern. Die internationalen Bankenaufseher hatten am Wochenende beschlossen, dass die weltweit wichtigsten Institute ihre Risiken künftig mit bis zu 9,5 Prozent echtem Eigenkapital unterlegen müssen .

Die neuen Regelungen könnten eine Welle an Kapitalerhöhungen auslösen, sagte Analyst Antonio Guglielmi von Mediobanca. Er schätzt, dass BNP Paribas, Societe Generale, Credit Agricole, Santander, Credit Suisse UniCredit und Deutsche Bank insgesamt 62 Milliarden Euro zusätzlich brauchen.

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