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Fokussierung der Reinraum-Sparte auf das Asiengeschäft soll den Aktienkurs nach oben treiben Analysten erwarten bei Jenoptik im laufenden Jahr Gewinne

Ein hoher Verlust im vergangenen Jahr, gute Aussichten auf Gewinne im laufenden Jahr. Bei dieser Konstellation meint die Mehrheit der Analysten, dass die Aktie der Jenoptik AG in Jena unterbewertet ist.

DÜSSELDORF. Die Verluste des Jahres 2003 führt das Unternehmen auf Einmaleffekte und zeitweilig schwache Nachfrage zurück. Doch die scheint jetzt anzuziehen. Jürgen Wagner von Sal. Oppenheim erwartet, dass die Auftragsbücher bei Jenoptik inzwischen wieder voll sind: „Wir gehen davon aus, dass die Sparte Anlagenbau von den boomenden Investments in Halbleiter und Flachbildschirme profitieren wird“, sagt er.

Bisher ist der Anlagenbau unprofitabel, allerdings will das Unternehmen die Gewinnmargen auf über zwei Prozent steigern. Dazu will sich Jenoptik auf Asien konzentrieren, wo Investitionen in High-Tech-Fabriken erwartet werden. Die zweite Sparte des Thüringer Unternehmens, die Photonics, verdient jetzt schon Geld. Unter Photonics fallen Produkte wie Digitalkameras oder Laserbohranlagen.Bisher macht der Bereich nur 20 % des Umsatzes aus. Der neue Vorstandsvorsitzende Alexander von Witzleben hat die Sparte aber zuletzt durch Zukäufe gestärkt. Auch ein Verkauf der größeren Anlagebau-Sparte stand zwischenzeitlich zur Debatte, allerdings fand sich kein Käufer. Analyst Wagner würde einen solchen Schritt begrüßen: „Am besten wäre eine Konzentration auf die Photonics.“ Mit optischen Speziallösungen lasse sich eben mehr Geld verdienen als mit Bauprojekten.

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