Fondsgesellschaft Fidelity will kurze Aktien-Haltezeiten für Manager blockieren

Fidelity Worldwide Investment will Vergütungsprogrammen für Führungskräfte nur noch zustimmen, wenn die Mindesthaltefristen für Bonuszuteilungen in Form von Aktien verlängert werden.
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Ab Januar will Fidelity von Unternehmen verlangen, die Haltefrist auf mehr als drei Jahre zu verlängern. Quelle: Reuters

Ab Januar will Fidelity von Unternehmen verlangen, die Haltefrist auf mehr als drei Jahre zu verlängern.

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Die zweitgrößte Fondsgesellschaft der Welt mit einen verwalteten Vermögen von 257 Mrd. Dollar (190 Mrd. Euro) hatte im vergangenen Sommer 400 börsennotierte europäische Unternehmen angeschrieben und auf eine Verlängerung der Frist gedrängt, innerhalb derer Führungskräfte Aktien nicht verkaufen dürfen. Sollten die Unternehmen dem nicht nachkommen, werde Fidelity die gegen deren Vergütungsberichte stimmen, teilte die Fondsgesellschaft am Montag mit.

“Wir wollen nicht radikal sein oder auf Konfrontationskurs gehen”, wird Dominic Rossi, weltweiter Investmentchef Aktien bei Fidelity Worldwide, in der Mitteilung zitiert. Der Vorschlag fordere von “einem Manager, mehr Aktien länger zu halten, anstatt bei erster Gelegenheit Kasse zu machen. Das Ergebnis ist eine viel bessere Gleichrichtung von Managervergütung und langfristiger Entwicklung des Unternehmens.”

Von Januar an will Fidelity von Unternehmen in Großbritannien und Europa verlangen, die Haltefrist auf mehr als drei Jahre zu verlängern. Ab Januar 2015 soll sie dann auf fünf Jahre ausgeweitet werden, hieß es.

Die Financial Times hatte bereits über Rossis Äußerungen berichtet.

  • Bloomberg
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  • Mal eine ausgezeichnete Idee von einer Fondgesellschaft, um langfristiges Denken zu etablieren!

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