Freizeit- und Modesparte Samsung Everland plant Börsengang

Im nächsten Jahr strebt Samsung Everland an die Börse. Damit hat die Freizeit- und Modesparte des größten südkoreanischen Mischkonzerns ein großes Ziel vor Augen: Mit dem Börsengang soll ein Umbau vorangetrieben werden.
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Der größte südkoreanischen Mischkonzern Samsung in Seoul: Die Freizeit- und Modesparte Samsung Everland will 2015 an die Börse. Quelle: dpa

Der größte südkoreanischen Mischkonzern Samsung in Seoul: Die Freizeit- und Modesparte Samsung Everland will 2015 an die Börse.

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SeoulDie Freizeitpark- und Modesparte des größten südkoreanischen Mischkonzerns Samsung will an die Börse. Der Börsengang von Samsung Everland sei für das erste Quartal 2015 vorgesehen, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag. Die Aktien sollen an der Börse in Seoul notiert werden. Eine Platzierung im Ausland sei nicht geplant. Samsung Everland ist unter anderem in den Bereichen Biotechnologie und Energie tätig, betreibt aber auch Golfclubs. Das Unternehmen gilt als De-facto-Holding der Samsung-Gruppe.

Mit dem Börsengang soll nach Ansicht von Beobachtern der Umbau des Konzerns vorangetrieben werden. Nach der schweren Erkrankung des früheren Konzernchefs und derzeitigen Vorsitzenden des Smartphone-Marktführers und Gruppen-Flaggschiffs Samsung Electronics, Lee Kun Hee, könnte vor allem der Generationswechsel in der Führung beschleunigt werden. Der 72-jährige Lee liegt seit einem Herzinfarkt im Mai im Krankenhaus.

Durch seine Beteiligungen und die seiner Familie bei Everland und beim Versicherer Samsung Life übte Lee bisher auch zum großen Teil Kontrolle bei anderen Konzerntöchtern aus. Sein Sohn Lee Jae Yong, der mit 25,1 Prozent der größte Aktionär von Everland ist, gilt inoffiziell als sein Nachfolger.

  • dpa
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