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Fresenius pendeln nach Zahlen um Vortagsschluss

Trotz einer positiv aufgenommenen Bilanzvorlage haben Gewinnmitnahmen die Aktien des Bad Homburger Gesundheitskonzerns Fresenius am Donnerstag nahe der Nulllinie gehalten. Die Vorzüge verbesserten sich bis gegen 9.40 Uhr um 0,14 Prozent auf 83,85 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Trotz einer positiv aufgenommenen Bilanzvorlage haben Gewinnmitnahmen die Aktien des Bad Homburger Gesundheitskonzerns Fresenius am Donnerstag nahe der Nulllinie gehalten. Die Vorzüge verbesserten sich bis gegen 9.40 Uhr um 0,14 Prozent auf 83,85 Euro. Der MDax stieg um 0,17 Prozent auf 5 694,27 Punkte.

"Die Anleger haben sich schon vor den Zahlen positioniert und die Aktie ist in der Vergangenheit gut gelaufen", begründete ein Händler einer Frankfurter Großbank die kaum messbare Reaktion. Er habe bereits zuvor mit Gewinnmitnahmen gerechnet, da im Dezember die Anhebung der Dividende angekündigt worden sei und die Aktie seitdem um rund 25 Prozent gestiegen sind. Ein weiterer Händler hatte nach dem freundlichen Start ebenfalls mit Gewinnmitnahmen gerechnet. Die Zahlen und der Ausblick seien so gut wie vom Markt erhofft ausgefallen. Die neuerliche Dividendenanhebung sei jedoch bereits erwartet worden.

Analyst Alexander Groschke von der Landesbank Rheinland-Pfalz lobte die vorgelegte Jahresbilanz. "Während der Umsatz im Rahmen der Erwartungen blieb, konnte Fresenius beim Gewinnanstieg positiv überraschen." Er werde deshalb seine Prognosen anheben, kündigte der Aktienexperte an. Die Einstufung "Outperformer" mit dem Kursziel 85,00 Euro behielt er bei.

Wie das Unternehmen am Morgen mitteilt hatte, stieg der operative Gewinn (Ebit) von 781 auf 845 Mill. Euro. Analysten hatten zuvor mit 836 Mill. Euro gerechnet. Zudem kündigte das Unternehmen für 2004 an, die Dividende um zehn Prozent auf 1,38 Euro je Vorzugsaktie anzuheben. In diesem Jahr soll der Jahresüberschuss um 15 bis 20 Prozent zulegen.

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