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Frisches Kapital für Expansion im In- und Ausland Kromi rettet Börsengang mit Preissenkung

Der an die Börse strebende Werkzeug-Logistiker Kromi hat nach einem massiven Preisnachlass doch noch genügend Abnehmer für seine Aktien gefunden. Wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte, wurden die Papiere zum Festpreis von je 20 Euro platziert.

HB FRANKFURT. Bei bis zu 1,5 Mill. angebotenen Aktien, wovon die Hälfte aus einer Kapitalerhöhung stammten, beläuft sich das Emissionsvolumen nunmehr auf 30 Mill. Euro. Ursprünglich hatte der Börsenkandidat seine Papiere zu 23 bis 27 Euro angeboten, was einem Volumen von bis zu 40,5 Mill. Euro entsprach. Wegen der jüngsten Talfahrt an den Aktienbörsen hatten sich jedoch viele Anleger mit Kaufaufträgen zurückgehalten, weshalb Kromi den für Mittwoch geplanten Börsengang kurzfristig absagte. Nun soll das Debüt im Prime Standard am Donnerstag nachgeholt werden. Es wäre der erste Börsengang eines Unternehmens in dem am stärksten regulierten deutschen Börsensegment in diesem Jahr. Bei Platzierung aller angebotenen Anteilsscheine beläuft sich der Streubesitz auf etwa 40 Prozent.

Die 2002 aus der Krollmann & Mittelstädt GmbH hervorgegangene Kromi Logistik organisiert die Versorgung von Unternehmen mit so genannten Zerspanungswerkzeugen wie Bohrern und Fräsen. Zu den Kunden gehören Autozulieferer, Maschinenbauer sowie Firmen aus der Luft- und Raumfahrtbranche. Mit dem frischen Kapital will Vorstandschef und Großaktionär Jörg Schubert die Expansion im In- und Ausland finanzieren. Im Kalenderjahr 2006 setzte die Hamburger Firma mit rund 50 Mitarbeitern knapp 30 Mill. Euro um und erzielte vor Zinsen und Steuern einen Gewinn (Ebit) von 3,4 Mill. Euro.

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