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Gebrauchtwagenhändler Vor Börsengang: Orderbücher bei Auto1 sind bereits gefüllt

Anleger können den Sprung von Auto1 aufs Parkett offenbar kaum erwarten: Noch in der ersten Stunde der Zeichnungsfrist liegen ausreichend Kauforders vor.
26.01.2021 - 10:19 Uhr Kommentieren
Die Aktie soll unter dem Handelssymbol AG1 im regulierten Markt (Prime Standard) gehandelt werden. Quelle: Reuters
Auto1

Die Aktie soll unter dem Handelssymbol AG1 im regulierten Markt (Prime Standard) gehandelt werden.

(Foto: Reuters)

Berlin Die Orderbücher beim Börsengang des Gebrauchtwagenhändlers Auto1 sind bereits kurz nach dem Beginn der Zeichnungsfrist gefüllt. Nach gut einer halben Stunde meldete eine der beteiligten Banken, es lägen Kauforders für das vollständige Emissionsvolumen von 1,5 bis 1,8 Milliarden Euro vor.

Das ist für viele Fonds die Voraussetzung, dass sie sich an einer Neuemission beteiligen dürfen. Für einen erfolgreichen Börsengang sind allerdings Aufträge über das Doppelte des Volumens nötig, damit der Börsenkandidat bei der Zuteilung der Aktien auswählen kann. Die Zeichnungsfrist läuft bis 2. Februar.

Der Börsengang des Betreibers von „wirkaufendeinauto.de“ soll am 4. Februar erfolgen. Das Unternehmen legte die Preisspanne am Montag auf 32 bis 38 Euro je Aktie fest. Eine Milliarde Euro will Auto1 selbst einnehmen und damit vor allem das geplante Wachstum finanzieren, eine Dividende ist auf absehbare Zeit nicht geplant. Der Rest – 500 bis 833 Millionen Euro – geht an die Altaktionäre.

2020 hat Auto1 rote Zahlen geschrieben. Bei einem Umsatz von 2,8 Milliarden Euro habe der bereinigte Betriebsverlust (Ebitda) nach vorläufigen Berechnungen zwischen 14,8 und 15,8 Millionen Euro gelegen, hieß es im Börsenprospekt. Dabei verkaufte das Unternehmen 457.000 Gebrauchtwagen. Wegen hoher Investitionen werde Auto1 kurzfristig nicht profitabel sein. Binnen drei Jahren wolle das Unternehmen mit seinen gut 4000 Mitarbeiter aber auf bereinigter Ebitda-Basis schwarze Zahlen schreiben.

Mehr: Börsengang von Auto1 wird mindestens 1,5 Milliarden Euro schwer

  • rtr
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