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Gewinner & Verlierer Diesen Aktien hilft Trumps Steuerreform

Für die Aktionäre ist die Steuerreform eine frohe Botschaft. Vor allem Unternehmen mit bisher hohen Steuerraten werden sich künftig über höhere Gewinne freuen können. Dabei profitieren die Unternehmen unterschiedlich.
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„Das Wunder ist vollbracht“ – doch wer profitiert wirklich von der Reform?

New York „America First“. Trumps Wahlkampf-Motto spiegelt sich auch in der Steuerreform wider, die der Kongress diese Woche abgesegnet hat. Von den niedrigeren Körperschaftssteuern werden vor allem jene US-Unternehmen profitieren, die stark auf dem Heimatmarkt vertreten sind: Eisenbahnen, Fluggesellschaften, Gesundheitsdienstleister oder Banken. Ihre Aktien könnten weiter steigen. Trotz der Rekordwerte dieses Jahres.

Der US-Aktienmarkt knackt seit Wochen eine Rekordmarke nach der nächsten. Seit Jahresbeginn haben die US-Aktien mehr als 20 Prozent zugelegt. Dank der Steuerreform, die US-Präsident Donald Trump diese Woche erfolgreich erlassen hat, könnte das weitergehen. Viele Beobachter sehen noch Luft nach oben.

Die Analysten von Barclays rechnen damit, dass die Gewinne der Unternehmen im kommenden Jahr auch dank der Reform um durchschnittlich 6,3 Prozent steigen werden. Dabei reichen die Schätzungen von nur einem Prozent im Immobiliensektor bis zu knapp zwölf Prozent bei Basis-Konsumgütern, zu denen Namen wie Coca-Cola und Procter & Gamble gehören. Und wenn die Gewinne steigen, werden nach Ansicht von Analyst Maneesh Deshpande von Barclays auch die Aktienkurse nach oben gehen. Er glaubt, dass die Steuerreform noch nicht komplett eingepreist ist im Markt.

Nach Schätzungen von JP Morgan wird der S&P 500 im kommenden Jahr noch um mehr als zehn Prozent auf 3.000 Punkte klettern. Auch dank der Steuerreform, die ein „Goldlocken-Umfeld“ für Aktien schafft, also ideale Bedingungen. Auch Steve Chiavarone, Portfolio-Manager von Federated Investors, rechnet damit, dass der S&P 500 die 3.000-Marke erreicht.

Er weist darauf hin, dass die US-Unternehmen im laufenden Jahr zweistellige Wachstumsraten ganz „ohne einen Cent Anreiz“ geschafft haben und dass die Konjunktur bestens läuft. Die Steuerreform und die Deregulierung der Trump-Regierung kämen da „noch oben drauf“. Auch Martin Lück, Chefanlagestratege Deutschland beim US-Fondsriesen Blackrock, hatte jüngst gesagt: „Opportunistisch muss man wegen der US-Steuerreform erst mal US-Aktien kaufen“.

Finance Briefing
Wie amerikanisch ist ein Unternehmen?
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