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Icahn schürt Gerüchte Manitowoc-Aktie im Aufwind

Finanzinvestor Carl Icahn mischt sich beim Kranbauer und Profiküchen-Ausrüster Manitowoc ein. Von seinen Aufspaltungsplänen weiß zwar die Unternehmensführung noch nichts, die Aktie legte allerdings direkt kräftig zu.
Update: 29.12.2014 - 18:13 Uhr Kommentieren
Der berühmt-berüchtigte Finanzinvestor Carl Icahn hat mit seinen Aussagen zur Zukunft des Unternehmens der Aktie des Kranbauers und Profiküchen-Ausrüsters Manitowoc Auftrieb verschafft. Quelle: ap

Der berühmt-berüchtigte Finanzinvestor Carl Icahn hat mit seinen Aussagen zur Zukunft des Unternehmens der Aktie des Kranbauers und Profiküchen-Ausrüsters Manitowoc Auftrieb verschafft.

(Foto: ap)

Frankfurt Spekulationen um eine Aufspaltung haben Manitowoc am Montag beflügelt. Die Aktien des auch in Deutschland vertretenen Kranbauers und Profiküchen-Ausrüsters legten zeitweise um neun Prozent zu.

Der Milliardär und neue Großaktionär Carl Icahn hatte am Montag einen Anteil von 7,7 Prozent an dem Konzern gekauft und forderte, die beiden völlig unterschiedlichen Geschäftsbereiche voneinander zu trennen.

Erst im Juni hatte der wie Icahn als aktivistischer Investor bekannte Ralph Whitworth nach seinem Einstieg eine solche Forderung erhoben. Icahn kündigte zudem an, einen Platz im Direktorium anzustreben. Eine Reaktion des Unternehmens lag zunächst nicht vor.

Manitowoc ist an der Börse rund drei Milliarden Dollar wert. Die zuletzt schwächelnde Kran-Sparte trägt knapp zwei Drittel zum Jahresumsatz von rund vier Milliarden Dollar bei. Das Geschäft mit Gastronomiegeräte konnte dagegen den Umsatz steigern.

Icahn kauft häufig kleinere Anteile von Unternehmen, um dann lautstark eigene Interessen voranzutreiben. Dabei legt er sich auch immer wieder mit dem Management an. So fordert er von Apple eine Ausweitung der Aktienrückkäufe, um stärker von den großen Barbeständen des iPhone-Herstellers zu profitieren. Der Onlinehändler Ebay beugte sich letztlich seiner Forderung, den Bezahldienst PayPal abzuspalten.

  • rtr
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