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Insgesamt wird der Versicherungssektor wieder positiver gesehen Münchener Rück in der Vertrauenskrise

Nach den Quartalszahlen der Finanzkonzerne beurteilen Analysten die Aktien von Hannover Rück und Allianz weitaus freundlicher als die des weltgrößten Rückversicherers aus der bayerischen Landeshauptstadt..

DÜSSELDORF. Die Kommentare der Analysten waren eindeutig, nachdem in der vergangenen Woche Münchener Rück und Hannover Rück ihre Quartalszahlen vorgelegt hatten. „Immer gut für eine Enttäuschung“, schrieb die DZ-Bank über die Münchener. Lehman Brothers meinte: „Schon wieder auf einer Bananenschale ausgerutscht . . .“ Zur Hannover Rück hieß es hingegen beim Bankhaus Lampe: „über unseren Erwartungen“, und BNP Paribas ließ verlauten: „Auch in der Rückversicherung sind positive Überraschungen möglich.“ Weitgehend verstummt sind die Sorgen wegen der relativ dünnen Kapitaldecke der Hannoveraner – wohl auch, weil sie zuletzt deutlich von Wachstum auf Ertrag umgesteuert haben.

Beim Münchener Weltmarktführer wurden fast durchgängig Gewinnschätzungen und Kursziele zurückgenommen, bei der Hannover Rück dagegen angehoben. Gegen den Trend stufte die LBBW die Münchener Aktie hoch von „verkaufen“ auf „halten“. Die Quartalszahlen und der Ausblick seien zwar enttäuschend gewesen, aber dies sei durch die herbe Kursreaktion auch schon weitgehend vom Markt verarbeitet, hieß es als Begründung. Genau umgekehrt argumentiert Pictet für die Hannover Rück und bleibt bei der relativ vorsichtigen Einstufung „neutral“: Der Kurs habe so deutlich zugelegt, dass schon ein großer Teil des Potenzials verbraucht sei.

Die Münchener Rück, die Freitag zusätzlich von der Ratingagentur Fitch eine leichte Herabstufung kassierte, steht aus Sicht der Kapitalmärkte schlecht da. Und zwar nicht nur im Vergleich zum kleinen Konkurrenten in Hannover, sondern auch zum großen Konkurrenten Swiss Re und gemessen an der alten Münchener Schwester, der Allianz, die wieder freundlichere Kommentare erntet.

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