Insiderbarometer Bei Topmanagern überwiegt die Vorsicht

Trotz der Börsenrally halten sich Vorstände und Aufsichtsräte zurück und handeln weniger Aktien ihrer Unternehmen. Chancen sehen sie allenfalls bei Werten aus der zweiten Reihe.
Der Chef des Aromen- und Duftstoffherstellers kauft regelmäßig Aktien. Quelle: dpa
Mitarbeiterin von Symrise

Der Chef des Aromen- und Duftstoffherstellers kauft regelmäßig Aktien.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Firmenlenker zeigen sich von den Entwicklungen an den Märkten zunehmend verunsichert. Sie halten sich mit Transaktionen bei Aktien ihrer Unternehmen nun stärker zurück. Verkäufe sind kaum noch zu beobachten, und auch die Kauforders nehmen deutlich ab. „Die Insider scheinen die aktuelle ökonomische und politische Lage nicht klar genug interpretieren zu können und agieren deshalb eher vorsichtig“, meint Olaf Stotz, Professor an der Frankfurt School of Finance & Management.

Vor allem die unvorhersehbaren Handlungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump und die anstehenden Wahlen in Europa mit ihren rechtspopulistischen Kandidaten machen Prognosen für die Unternehmenschefs schwieriger.

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