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IPO Fotodienst Pinterest will an der Börse 1,3 Milliarden Dollar einsammeln

Pinterest sieht sich als eine Art visuelle Suchmaschine – und hat damit Erfolg. Doch die Preisspanne für ihre Papiere liegt dennoch unter den Erwartungen.
Update: 08.04.2019 - 17:24 Uhr Kommentieren
Nutzer können Fotos der Plattform mit „Pins“ speichern. Quelle: dpa
Foto-Netzwerk Pinterest

Nutzer können Fotos der Plattform mit „Pins“ speichern.

(Foto: dpa)

San FranciscoDie Online-Fotoplattform Pinterest will bei ihrem Gang an die New Yorker Börse bis zu 1,3 Milliarden Dollar einsammeln. Das Unternehmen aus San Francisco bietet 75 Millionen Aktien zu einem Preis von 15 bis 17 Dollar je Aktie an, wie Pinterest am Montag in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht bekanntgab.

Am oberen Ende der Preisspanne würde die defizitäre Foto-Plattform mit neun Milliarden Dollar bewertet – weniger als die zwölf Milliarden, mit denen Investoren Pinterest bei der letzten Finanzierungsrunde im Jahr 2017 bewertet hatten.

Die Preisspanne liegt unter den Erwartungen, die zuvor geschürt wurden. In Medienberichten hatte es geheißen, Pinterest wolle mindestens die Gesamtbewertung von zwölf Milliarden Dollar aus der vergangenen Finanzierungsrunde im Jahr 2017 erreichen. Damals wurden die Anteilsscheine für jeweils 21,54 Dollar verkauft.

Im vergangenen Jahr steigerte Pinterest den Umsatz um 60 Prozent auf 755,9 Millionen Dollar, der Verlust verringerte sich auf 63 Millionen von 130 Millionen.

Pinterest versteht sich als eine Art visuelle Suchmaschine, in der Nutzer nach Ideen etwa für die Inneneinrichtung oder Urlaube suchen und Bilder zu ihren Interessen finden können. Zugleich können sie Fotos aus dem Netz als sogenannte Pins auf „Boards“ zu bestimmten Themen speichern.

Zum Ende vergangenen Jahres wurden so laut Pinterest 175 Milliarden „Pins“ auf 4 Milliarden „Boards“ gespeichert. Geld nimmt Pinterest vor allem durch Werbung ein – bezahlte „Pins“, die den Nutzern angezeigt werden.

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  • dpa
  • rtr
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