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Kepler senkt Ziel für Merck auf 77 Euro

Das Analysehaus Kepler Equities hat das Kursziel für Merck nach dem Rückschlag bei der EU-Zulassung von Cladribin-Tabletten von 80 auf 77 (Kurs: 63,54) Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen.

dpa-afx FRANKFURT. Das Analysehaus Kepler Equities hat das Kursziel für Merck nach dem Rückschlag bei der EU-Zulassung von Cladribin-Tabletten von 80 auf 77 (Kurs: 63,54) Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Dass sich der Ausschuss für Humanarzneimittel (Chmp) der europäischen Arzneimittelbehörde EMA so negativ zu dem Multiple-Sklerose-Mittel geäußert habe sei ein großer Negativfaktor, schrieb Analyst Martin Voegtli in einer Studie vom Freitag. Er glaube aber weiterhin, dass das Mittel in den USA nach den zuletzt positiven Kommentaren zum Konkurrenzmittel Gilenia eine gute Chance auf eine Zulassung habe.

Er streiche die in seinem Bewertungsmodell angesetzten europaweiten Cladribin-Umsätze aus seinem Bewertungsmodell, erklärte der Experte das gesenkte Kursziel. Es liege nach wie vor ein beachtlicher Wert in der Aktie, allerdings sei einer der wichtigsten Impulsgeber erst einmal außer Gefecht gesetzt.

Ein Gespräch mit Merck habe mittlerweile ergeben, dass der Ausschuss unter anderem Sicherheitsbedenken wegen des vermehrten Auftretens von Lymphozytenmangel (Lymphozytopenie) habe. Merck habe nun die Gelegenheit, Einspruch einzulegen. Die nächsten Studienergebnisse für Cladribin, mit denen Merck dann nochmals die Zulassung beantragen kann, werden erst im kommenden Jahr erwartet. Allerdings dürfte dies eine mögliche Zulassung in Europa um mindestens drei Jahre verzögern.

Gemäß der Einstufung "Buy" rechnet Kepler Capital Markets auf Sicht der nächsten zwölf Monate mit einem absoluten Aufwärtspotenzial der Aktie von mindestens zehn Prozent./

Analysierendes Institut Kepler Capital Markets.

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