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Konzern hält sich zu den Gründen weiter bedeckt Markt spekuliert über Bilanzprobleme bei Infineon

Die Analysten zeigen sich ratlos zu den Gründen des Rücktritts von Infineon-Chef Ulrich Schumacher. Und weil der Konzern auch Stunden nach der Bekanntgabe noch keine Begründung geliefert hat, schießen die Spekulationen ins Kraut.

HB FRANKFURT. Die Analysten zeigen sich ratlos zu den Gründen des Rücktritts von Infineon-Chef Ulrich Schumacher. Und weil der Konzern am Donnerstagnachmittag auch Stunden nach der Bekanntgabe des Rücktritts noch keine Begründung geliefert hat, schießen die Spekulationen ins Kraut.

Einige Börsianer verwiesen auf Gerüchte über Bilanzprobleme des Konzerns. Andere Beobachter wiesen diese Spekulation zurück. Analyst Theo Kitz von Merck Finck & Co. sagte: „Es gibt immer zwei Möglichkeiten bei einem Rücktritt ohne Erklärung. Einen Streit, der meist eine finanzielle Ursache hat, oder der Rücktritt erfolgt freundschaftlich.“ Finanzielle Gründe aber seien in der Regel börsenrelevant und müssten damit umgehend veröffentlicht werden. Das Unternehmen selbst dementierte bereits Marktgerüchte über angebliche Bilanzfälschungen.

Vermutet wird darüber hinaus, dass der Abgang von Schumacher nicht freiwillig erfolgt ist. Andere widerum glauben dagegen an einen freiwilligen Rücktritt von Schumacher, da es möglicherweise zu einem Zerwürfnis mit den Vorstandskollegen hinsichtlich der Akquisitionspolitik des Unternehmens und einer möglichen Aufspaltung des Konzerns gekommen sei.

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