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MAN nach Nutzfahrzeug-Ausblick schwach

Nach einem freundlichen Auftakt sind MAN-Aktien nach der Vorlage von Zahlen der Tochter MAN Nutzfahrzeuge zeitweise ans Ende des Dax' gerutscht. Händler verwiesen auf den Ausblick, der die Markterwartung verfehlt habe.

dpa-afx FRANKFURT. Nach einem freundlichen Auftakt sind MAN-Aktien nach der Vorlage von Zahlen der Tochter MAN Nutzfahrzeuge zeitweise ans Ende des Dax' gerutscht. Händler verwiesen auf den Ausblick, der die Markterwartung verfehlt habe. Bis 12.00 Uhr gab der Kurs am Donnerstag um 1,21 Prozent auf 35,24 Euro ab, nachdem er zeitweise auf 34,35 Euro nachgegeben hatte. Zugleich stieg der Dax um 0,19 Prozent auf 4 317,75 Punkte.

Ein Händler einer Frankfurter Großbank verwies auf widersprechende Prognosen von Vorstandschef Anton Weinmann zum laufenden Geschäft, der anfänglich nur ein hohes einstelliges Wachstum beim operativen Ergebnis angekündigt habe. Später habe er sich auf ein deutlich zweistelliges Plus korrigiert. "Die Aktie kostete im Tagestief 34,35 Euro und hat sich dann entsprechend schnell wieder erholt." Aber auch mit dem höheren Ausblick habe das Unternehmen noch immer unter den Erwartungen einiger Marktteilnehmer gelegen, begründete der Händler die anhaltenden Kursverluste.

Der Ausblick der MAN-Tochter MAN Nutzfahrzeuge habe keine positive Überraschung gebracht, sagte ein weiterer Händler: "Viele Marktteilnehmer haben einen höheren Anstieg erwartet, jetzt belastet der Ausblick die Aktie." Viele Investoren nähmen nun Gewinne mit, da die Akte zuletzt sehr gut gelaufen sei. Mit 36,79 Euro war die Aktie am Vortag auf dem höchsten Niveau seit Mitte 2000 gehandelt worden.

Der Lastwagen- und Bushersteller MAN Nutzfahrzeuge rechnet nach einem guten Jahr 2004 mit gebremsten Wachstum. Der Umsatz werde voraussichtlich um fünf Prozent steigen, sagte Weinmann. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) soll 2005 prozentual deutlich zweistellig wachsen. In den kommenden Jahren will die Tochter MAN Nutzfahrzeuge die Kosten durch Lohneinsparungen und Produktivitätsfortschritte in Deutschland um 100 Mill. Euro senken.

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