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Marktturbulenzen Osram und Evonik stoppen Börsengang

Evonik und die Siemens-Tochter Osram werden nicht wie geplant an die Börse gehen. Die Pläne werden aufgrund des Kurssturzes an den Märkten für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ .
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Eine Energiesparlampe von Osram. Quelle: picture alliance / dpa

Eine Energiesparlampe von Osram.

(Foto: picture alliance / dpa)

MünchenWegen des Kurssturzes an den Märkten werden der Chemiekonzern Evonik und die Siemens-Tochter Osram offenbar nicht an die Börse gehen. Das für Herbst geplante Debüt des Leuchtmittelherstellers Osram werde auf unbestimmte Zeit verschoben, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf Finanzkreise. Die Eigentümer von Evonik, der Finanzinvestor CVC und die RAG Stiftung, hätten bereits am Wochenende ihre Börsenpläne auf Eis gelegt.

Damit ist dem Bericht zufolge unklar, woher Osram das Kapital für den Ausbau seines LED-Geschäfts nehmen wird. Siemens habe durch den Börsengang der Tochter mindestens drei Milliarden Euro erlösen wollen. Unwahrscheinlich sei darüber hinaus auch der Börsengang des Spezialchemieanbieters H. C. Starck, berichtete das Blatt.

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