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Messengerdienst Slack will offenbar über direktes Listing an die Börse gehen

Nach dem Streamingdienst Spotify will laut einem Bericht nun auch die App-Firma Slack im Frühjahr über ein „Direct Listing“ den Schritt an die Börse wagen.
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Immer mehr Unternehmen nutzen die App als Alternative zu E-Mails. Quelle: AP
Slack

Immer mehr Unternehmen nutzen die App als Alternative zu E-Mails.

(Foto: AP)

Düsseldorf Der US-Messengerdienst Slack will nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ (WSJ) per „Direct Listing“ an die Börse gehen. Der Schritt soll voraussichtlich im zweite Quartal 2019 erfolgen.

Das Unternehmen hat in mehreren Finanzierungsrunden bereits mehr als eine Milliarde Dollar eingesammelt und wird derzeit mit sieben Milliarden Dollar bewertet. Insidern zufolge erwartet die Firma, dass es bei ihrem Börsengang eine Bewertung erzielen kann, die noch deutlich darüber liegt.

Der Weg des direkten Listings ist eher ungewöhnlich. Dabei geht das Unternehmen – anders als bei einem klassischen IPO – nicht schon Monate vor dem Börsengang auf eine Roadshow, um große Investoren von seiner Aktie zu überzeugen. Mit dem direkten Listing können lediglich diejenigen, die bereits Aktien des Unternehmens haben, ihre Papiere an der Börse platzieren. Das Unternehmen spart sich dabei eine Menge Gebühren, etwa für Investmentbanken.

Der Preis für die Aktie kommt also nur durch Angebot und Nachfrage am Tag des Börsengangs zustande, ohne dass eine Investmentbank die Erwartungen managt und den Kurs stützt. Dadurch kann er in den ersten Handelstagen sehr volatil sein.

Slack ist ein Start-up, das eine App herausgebracht hat, die Whatsapp ähnelt – allerdings vor allem geschäftlich genutzt wird. Mitarbeiter können in offenen und geschlossenen Kanälen miteinander kommunizieren. In vielen Unternehmen wird Slack als Alternative zur E-Mail verwendet. Im vergangenen Jahr hatte die App mehr als acht Millionen täglich aktive Nutzer.

Als einziges großes Tech-Unternehmen ist der Musikstreamingdienst Spotify im April mit einem direkten Listing an die Börse gegangen. Die Kursschwankungen hielten sich damals in Grenzen. Das könnte Slack ermutigt haben, dem Beispiel zu folgen. Allerdings notiert die Spotify-Aktie mittlerweile rund 20 Prozent unter dem Kurs vom Ende ihres ersten Handelstages.

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