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Milliarden-Verlust Spekulationen belasten Areva

Der staatlich kontrollierte Atomkonzern Areva soll im vergangenen Jahr über drei Milliarden Verlust gemacht haben, wie eine französische Zeitung berichtet. Die Aktien des französischen Konzerns gaben nun deutlich nach.
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Areva hatte signalisiert, dass der Verlust 2014 höher ausgefallen ist als noch zur Jahresmitte. Quelle: AFP
Milliardenverluste und Stellenstreichungen

Areva hatte signalisiert, dass der Verlust 2014 höher ausgefallen ist als noch zur Jahresmitte.

(Foto: AFP)

Frankfurt Die Aktien des französischen Atomkonzern Areva haben nach einem Pressebericht über einen Milliarden-Verlust deutlich nachgegeben. Der Kurs sank am Montag in einem trüben Marktumfeld um bis zu 3,3 Prozent.

Die französische Sonntagszeitung „Le Journal du Dimanche“ hatte berichtet, Areva werde für das vergangene Jahr einen Fehlbetrag von über drei Milliarden Euro ausweisen. „Die Verluste haben sich in der zweiten Hälfte verstärkt“, zitierte das Blatt eine Quelle aus dem Umfeld des Unternehmens. Ein Areva-Sprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Die von Reuters befragten Analysten rechnen für 2014 im Schnitt mit einem Fehlbetrag von 1,14 Milliarden Euro, nach einem Gewinn von 192 Millionen Euro 2013.

Vor einer Woche hatte das staatlich kontrollierte Unternehmen signalisiert, dass der Verlust 2014 wegen weiterer Rückstellungen und Abschreibungen höher ausgefallen ist als noch zur Jahresmitte. Das Nettoergebnis werde deutlich schlechter ausfallen als Ende Juni.

  • rtr
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