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Musikstreaming-Dienst Spotify geht Partnerschaft mit Samsung ein – Aktie gewinnt fast sechs Prozent

Künftig soll die Spotify-App auf allen Samsung-Geräten installiert sein. So will das Unternehmen mehr Nutzer erreichen. Anleger reagieren erfreut.
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Durch die Kooperation mit Samsung will Spotify neue Nutzergruppen erschließen. Quelle: AFP
Spotify-Chef Daniel Ek

Durch die Kooperation mit Samsung will Spotify neue Nutzergruppen erschließen.

(Foto: AFP)

Düsseldorf Der Musikstreamingdienst Spotify und der Handyhersteller Samsung sind eine Partnerschaft eingegangen. Spotify-Chef Daniel Ek kündigte am Donnerstag an, dass der Musikdienst künftig auf allen Samsung-Geräten integriert sein werde. Dadurch würden Millionen Nutzer einen Zugang zu Spotify bekommen.

Ek verriet auch, wie genau diese Partnerschaft aussehen wird: So sollen die Käufer von Samsung-Geräten künftig automatisch die Spotify-App vorinstalliert vorfinden. Außerdem soll es möglich sein, Spotify über die „Samsung Smart Things“-App zu hören. So könnten die Nutzer die Musik auf unterschiedlichen Geräten über verschiedene Räume hinweg abspielen – ohne das laufende Lied zu unterbrechen.

Auch soll Spotify der einzige Musikdienst werden, der über den Sprachassistenten Bixby erreichbar sein soll. Das wiederum würde Spotify ermöglichen, neue Zielgruppen zu erschließen, so Ek. Denn den Sprachassistenten nutzen auch Menschen, die den Musikstreamingdienst nicht kennen.

Die Anleger reagierten positiv auf die Nachricht. Die Spotify-Aktie gewann fast sechs Prozent gegenüber dem Vortageskurs. Seit dem Börsengang im April dieses Jahres hat die Aktie des schwedischen Streamingdienstes fast 27 Prozent zugelegt.

Erst im Juli hatte Spotify die Zahlen für das erste Halbjahr 2018 vorgelegt. Sie zeigten, dass mit 180 Millionen Menschen gut 30 Prozent mehr den Dienst nutzen als im vergangenen Jahr – rund 83 Millionen sind Premiumnutzer, bezahlen also für den Dienst. Auch seinen Umsatz konnte Spotify steigern.

Ein Manko gibt es allerdings: Trotz steigender Umsätze schreibt Spotify nach wie vor Verluste. So hat das Unternehmen im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 131 Millionen Euro verbrannt – Wachstum ist eben teuer.

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