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Musikstreamingdienst Spotify gibt den Startschuss für seinen ungewöhnlichen Börsengang

Spotify hat am Mittwoch seinen Börsenprospekt veröffentlicht. Das Unternehmen wählt den ungewöhnlichen Weg einer Direktplatzierung.
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Spotify ist die Nummer eins im Geschäft mit Musik-Streaming. Quelle: Reuters
Spotify

Spotify ist die Nummer eins im Geschäft mit Musik-Streaming.

(Foto: Reuters)

New York/Stockholm Der weltgrößte Musikstreamingdienst Spotify macht mit seinem lange erwarteten Börsengang in New York Ernst. Dabei wählt das schwedische Unternehmen den ungewöhnlichen Weg einer Direktplatzierung, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Börsenprospekt hervorgeht. Dabei spart sich Spotify die sonst übliche Werbetour bei Investoren und einen darauf folgenden Preisfindungsprozess unter Beteiligung von Investmentbanken.

Stattdessen sollen die Kauf- und Verkaufsangebote am Tag der Erstnotierung über den Startpreis der Aktien entscheiden. Bei der Direktplatzierung kämen die Anteilsscheine einfach in den Handel. Das spart Kosten.

Spotify ist die Nummer eins im Geschäft mit Musikstreaming, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden. Ende 2017 kam Spotify den Angaben zufolge auf 71 Millionen zahlende Abo-Kunden.

Aus dem Börsenprospekt geht hervor, dass Spotifys Einnahmen zwar stark wachsen, die Verluste aber steigen. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 4,1 Milliarden Euro – 39 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Verluste betrugen 2017 jedoch 1,24 Milliarden Euro, im Jahr zuvor 539 Millionen und 2015 230 Millionen Euro.

Finance Briefing
  • dpa
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