Nachzahlung an Gazprom Russland-Geschäft verprellt Eon-Anleger

Weil ein Gasfeld in Sibirien für den Energiekonzern Eon teurer werden könnte als gedacht, reagieren Anleger verunsichert. Die Aktie fällt um 3,5 Prozent auf 13,75 Euro. Analysten senken ihre Prognosen - auch langfristig.
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Eon-Flaggen in Essen. Der Energiekonzern muss mit niedrigeren Gewinnen rechnen. Quelle: dpa

Eon-Flaggen in Essen. Der Energiekonzern muss mit niedrigeren Gewinnen rechnen.

(Foto: dpa)

FrankfurtEin schwieriges Geschäftsumfeld in Russland hat Eon-Anleger am Freitag verunsichert und sie zu Aktienverkäufen veranlasst. Mit einem Minus von 3,5 Prozent auf 13,75 Euro waren die Aktien des größten deutschen Versorgers Schlusslicht im Dax. Die gehandelten Volumina lagen nach gut einer Handelsstunde schon über der Hälfte des 90-Tages-Schnitts.

Eon hatte Analysten am Donnerstag über die Entwicklung des Russland-Geschäfts informiert. Morgan Stanley kam danach zu dem Schluss, dass der Ausblick schwächer als erwartet ist und senkte das Kursziel auf 14 von zuvor 14,80 Euro. Auch Macquarie erwägt nun eine Senkung seiner Gewinnerwartungen. Das Ergebnis je Aktie 2014 werde wohl vier Prozent unter der Konsenserwartung ausfallen, schätzten die Analysten. Für 2015 gebe es weitere Unwägbarkeiten.

Eon verhandelt derzeit mit der russischen Gazprom über etwaige Nachzahlungen für die Ausbeutungsrechte an einem riesigen Gasfeld in Sibirien.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Nachzahlung an Gazprom: Russland-Geschäft verprellt Eon-Anleger"

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  • teilenteignung durch den staat und hämisches grinsen von trittin,so macht man kurse.

  • Lieber Herr Bernotat und Hr. Teyssen,
    warum geben Sie nicht auf und erzählen den Gläubigern endlich die ganze Wahrheit? Ihr habt gelogen, betrogen und macht das noch heute mit den Kunden. Ich gebe den Stadtwerken Kontra wo immer es geht. Final und bis zum Bundesgerichsthof. So geht das mit dem Betrug.

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