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Neuemission Münchner Immobilien-Investor Domicil will an die Frankfurter Börse

Der Immobilien-Investor will mit dem Börsengang rund 150 Millionen Euro einsammeln. Domicil-Gründer Khaled Kaissar will größter Anteilseigner bleiben.
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Domicil kauft Wohnungsbestände auf, um sie in Eigentumswohnungen umzuwandeln und dann an Mieter, Selbstnutzer und Kapitalanleger zu verkaufen. Quelle: dpa
Wohnhäuser

Domicil kauft Wohnungsbestände auf, um sie in Eigentumswohnungen umzuwandeln und dann an Mieter, Selbstnutzer und Kapitalanleger zu verkaufen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Münchner Immobilien-Investor Domicil Real Estate strebt an die Frankfurter Börse. „Durch einen Börsengang wollen wir das weitere Wachstum der Domicil ermöglichen und größere finanzielle Flexibilität sowie Zugang zu günstigeren Finanzierungen erhalten“, sagte Domicil-Chef Khaled Kaissar an diesem Mittwoch.

Das Unternehmen selbst will durch den Gang auf das Parkett rund 150 Millionen Euro einsammeln, daneben will der Gründer und aktuelle Alleinaktionär Kaissar Kasse machen. Er werde auch nach dem Börsengang größter Anteilseigner von Domicil bleiben. Die Versicherer Signal Iduna und Die Bayerische wollen im Zuge des Börsengangs insgesamt Aktien für 15 Millionen Euro erwerben.

Domicil ist darauf spezialisiert, Wohnungsbestände anzukaufen, sie in Eigentumswohnungen umzuwandeln und dann an Mieter, Selbstnutzer und Kapitalanleger weiterzuverkaufen.

2018 erwirtschaftete Domicil einen Umsatz von 367 Millionen Euro und einen Überschuss von 12,2 Millionen Euro. Im laufenden Jahr werde das Ergebnis leicht unter dem Vorjahr liegen, erklärte der Immobilien-Investor.

Einen genauen Termin für seinen Börsengang nannte Domicil nicht, sondern erklärte lediglich, dieser solle noch 2019 stattfinden. Jedoch vergehen in der Regel zwischen der offiziellen Ankündigung und der Erstnotiz rund vier Wochen. Begleitet wird die Aktienemission federführend von der Citigroup, zudem ist die Baader Bank mandatiert.

Mehr: Der Bürovermieter WeWork hat seinen Börsengang abgesagt. Nun muss er sich restrukturieren und neue Finanzmittel sichern. Der Börsengang soll 2020 dann klappen.

  • rtr
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