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Neuemission Spanische Liberbank will im Mai den Börsengang wagen

Es sind unruhige Zeiten für südeuropäische Kreditinstitute. Trotzdem will die spanische Liberbank im Mai an die Börse gehen. Der Schritt ist allerdings nicht ganz freiwillig.
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Auszahlung: Der Börsengang soll die Staatshilfen für die Liberbank wieder einspielen. Quelle: dapd

Auszahlung: Der Börsengang soll die Staatshilfen für die Liberbank wieder einspielen.

(Foto: dapd)

Madrid Die mit europäischen Hilfen gestützte spanische Liberbank soll im Frühjahr an die Börse gehen. Wie das Institut am Mittwoch mitteilte, werden die Papiere erstmals am 16. Mai gehandelt. Unklar war zunächst der Ausgabepreis. Der Bankensanierungsfonds Frob hatte erklärt, das Institut sei 1,1 Milliarden Euro wert. Das würde 1,10 Euro je Anteilsschein entsprechen.

Die mittelgroße Liberbank leidet wie viele Konkurrenten unter der geplatzten Immobilienblase und wurde deswegen verstaatlicht. Der Börsengang war eine Bedingung für die europäischen Hilfen, die sich auf 124 Millionen Euro belaufen. Er dürfte mit Spannung verfolgt werden, weil die spanische Bankenbranche wegen der Krise gerade umgebaut wird.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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