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Neuemission Vor dem Börsengang: Analysten rätseln über den Wert von Saudi Aramco

Die Bewertungen für den weltgrößten Ölkonzern unterscheiden sich um mehr als eine Billion Dollar. Der Börsengang wurde am Wochenende beschlossen.
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Saudi-Aramco-Börsengang: „Um dieses Unternehmen werden viele Investoren nicht herumkommen“

Dubai Saudi-Arabien steuert mit dem weltgrößten Ölkonzern Saudi Aramco auf einen der größten Börsengänge aller Zeiten zu. Doch Analysten zerbrechen sich den Kopf, wie viel der Konzern wert ist.

Ihre Schätzungen unterscheiden sich um mehr als eine Billion Dollar: Sie reichen von 1,2 Billionen bis 2,3 Billionen.

Insidern zufolge will Saudi-Arabien bei dem Börsengang ein bis zwei Prozent an dem Staatskonzern verkaufen. Dadurch könne die Aktienemission 20 bis 40 Milliarden Dollar einbringen und damit den chinesischen Amazon-Rivalen Alibaba als weltgrößten IPO aller Zeiten übertrumpfen. Dessen Erstemission im Jahr 2014 war 25 Milliarden Dollar schwer.

Der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman hatte eine Bewertung von zwei Billionen Dollar angestrebt. Doch Skeptiker verweisen auf die Klimaschutzdebatte: Die Bemühungen zur Abkehr von fossilen Brennstoffen beschleunige sich und setze damit den Ölpreis und auch Saudi Aramco unter Druck.

Die Bank of America schätzt den Wert des Staatskonzerns auf 1,2 bis 2,3 Billionen Dollar, EFG Hermes auf 1,55 bis 2,1 Billionen, wie zwei Fondsmanager, die die Analysen einsehen konnten, der Nachrichtenagentur Reuters sagten.

Goldman Sachs, die den Börsengang als eine der federführenden Banken begleitet, geht von einer Bewertung von 1,6 bis 2,3 Billionen Dollar aus, wie zwei Insider sagten. Bernstein erklärte, eine Bewertung von 1,2 bis 1,5 Billionen sei fair. Von den Banken war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Mehr: Mathias Brüggmann erklärt, warum der bedeutendste Ölstaat der Welt vor dem wichtigsten Umbau seiner Geschichte steht – und warum eine stagnierende Wirtschaft und wachsende Haushaltsdefizite das Projekt erschweren.

  • rtr
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