Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Neuer Termin Air Berlin verschiebt Börsengang

Eigentlich wollte Air Berlin am morgigen Freitag das Börsenparkett erobern, doch daraus wird zunächst nichts. Die Billigfluggesellschaft hat den Börsengang überraschend verschoben. Ein neuer Termin ist jedoch bereits anvisiert.
Aus dem Börsengang am Freitag wird nichts. Die Erstnotiz ist verschoben. Foto: ap

Aus dem Börsengang am Freitag wird nichts. Die Erstnotiz ist verschoben. Foto: ap

HB FRANKFURT. Wie das Unternehmen am Donnerstag abend mitteilte, wird die Zeichnungsfrist um sechs Tage bis zum 10. Mai verlängert. Die Erstnotiz sei nun für kommenden Donnerstag geplant. Gründe nannte das Unternehmen in der Pflichtmitteilung nicht. Ebenso blieb offen, ob die bisherige Preisspanne von 15 bis 17,50 Euro bestehen bleibt.

Aktienexperten hatten diese Spanne als zu hoch kritisiert. Im vorbörslichen Handel waren die Papiere am Donnerstag erstmals unter 15 Euro gerutscht. Am Abend notierten sie bei 14,80 Euro. Air Berlin hatte in den vergangenen Tagen Einschätzungen von Aktienhändlern zurückgewiesen, dass die Nachfrage schleppend sei.

Nach Informationen aus Finanzmarktkreisen wird die Fluggesellschaft jedoch wegen unzureichender Nachfrage die bisherige Preisspanne aller Voraussicht nach senken.

„Die Bücher sind zu dem bisherigen Preis nicht voll geworden“, sagte eine mit den Börsenplänen vertraute Person am Donnerstagabend. „Deshalb ist davon auszugehen, dass die Preisspanne herabgesetzt wird.“ Air Berlin werde die Entscheidung am Freitag mitteilen.

Eine Unternehmenssprecherin wollte sich zu einer möglichen neuen Preisspanne nicht äußern. Die Unternehmensführung und die beteiligten Banken würden das weitere Vorgehen noch beraten, sagte sie.

Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen