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Ölkrise in Russland Verkauf von Rosneft-Aktien soll Moskau Milliarden bringen

Der staatlich kontrollierte Konzern Rosneft ist der führende Öl-Produzent in Russland. Das Unternehmen leidet genauso wie der Staat unter dem massiv gefallenen Ölpreis. Nun will Moskau 19,5 Prozent der Aktien abstoßen.

„Die Ölförder-Länder sind an der Grenze ihrer finanziellen Existenz“

Moskau Russland hofft auf einen Milliardenerlös durch den Verkauf von Anteilen an dem staatlich kontrollierten Öl-Konzern Rosneft. Es sei geplant, 19,5 Prozent der Aktien abzustoßen, sagte der russische Finanzminister Anton Siluanow in einem am Freitag ausgestrahlten CNBC-Interview.

„Unsere aktuelle Schätzung für dieses Paket ist knapp 650 Milliarden Rubel“ – umgerechnet 8,8 Milliarden Euro. Russland hoffe, dass das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte über die Bühne gehen könne.

Rosneft ist der führende Öl-Produzent in Russland. Früheren Angaben zufolge sucht die Regierung in Moskau einen strategischen Partner für die Beteiligung.

Damit soll verhindert werden, dass das Staatsdefizit aus dem Ruder läuft. Momentan leiden alle Anbieter der Branche – ebenso wie der russische Staat – unter dem massiv gefallenen Ölpreis. BP ist schon mit 19,75 Prozent an Rosneft beteiligt.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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