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Ölpreis hängt wie ein Damoklesschwert über den Märkten Blue Chips haben Nachhol-Potenzial

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Ungeachtet dieser Faktoren beurteilen die Analysten der Bankgesellschaft Berlin die mittelfristigen Aussichten für den Aktienmarkt als gut. Der Wirtschaftsaufschwung sei insgesamt nicht gefährdet und die Einkaufsmanagerindizes lägen oberhalb der Expansionsschwelle. Das Beschäftigungsbaromter für die deutsche Wirtschaft habe erstmals seit Mai 2001 die kritische Schwelle von 50 Zählern überwunden. Der vom Export getragene Aufschwung sollte bald den Arbeitsmarkt erreichen und dann auch den Privatkonsum zu stützen.

Lediglich die Inflationsdaten in der Eurozone hätten auf die Ölpreisentwicklung mit einem Warnsignal reagiert. Die Preiskomponenten innerhalb der jüngsten Konjunkturdaten wiesen stärker nach oben und zeigten, dass ein Rückgang der Verbraucherpreise unter die Marke von 2%, bei der für die Europäische Zentralbank (EZB) mittelfristig Preisstabilität gewährleistet wäre, so schnell nicht zu erreichen sein werde. Allerdings habe die EZB auf ihrer jüngsten Sitzung betont, dass noch kein bedeutender Inflationsdruck zu erkennen sei. Sollte sich der Trend bei der Preisentwicklung jedoch fortsetzen, könnte das Thema Inflation demnächst mehr Bedeutung gewinnen.

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