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Online-Autohändler Börsengang von Auto1 wird mindestens 1,5 Milliarden Euro schwer

Die Preisspanne für die Aktien der Gebrauchtwagenplattform liegt zwischen 32 und 38 Euro. Auto1 selbst verkauft bis zu 31,25 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung.
25.01.2021 Update: 25.01.2021 - 09:14 Uhr Kommentieren
Die beiden haben das Start-up 2012 gegründet. Koc hat sich mittlerweile aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und ist in den Aufsichtsrat gewechselt. Inzwischen ist das Unternehmen in über 30 Ländern aktiv. Quelle: Dominik Butzmann für Handelsblatt
Christian Bertermann (links) und Hakan Koc

Die beiden haben das Start-up 2012 gegründet. Koc hat sich mittlerweile aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und ist in den Aufsichtsrat gewechselt. Inzwischen ist das Unternehmen in über 30 Ländern aktiv.

(Foto: Dominik Butzmann für Handelsblatt)

Düsseldorf Der Börsengang des Online-Autohändlers Auto1 soll mindestens 1,5 Milliarden Euro schwer werden. Die Preisspanne liege zwischen 32 und 38 Euro je Aktie, kündigte der vor neun Jahren gegründete Betreiber von „wirkaufendeinauto.de“ am Montag an.

Auto1 selbst verkauft bis zu 31,25 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung und will damit mindestens eine Milliarde Euro einnehmen. Die Altaktionäre verkaufen zudem 15,63 Millionen ihrer Aktien.

Mit dem Erlös aus dem Börsengang will das Berliner Unternehmen vor allem das Geschäft mit seiner Plattform Autohero ausbauen, über die jüngere Gebrauchtwagen an Privatnutzer weitervertrieben werden. Für das Wachstum dieses Geschäftsbereichs sind 750 Millionen Euro eingeplant. Ursprünglich war die Firma als Großhändler gestartet, der die Gebrauchtfahrzeuge von Privatleuten ausschließlich an professionelle Händler weiterverkaufte.

Der verbleibende Betrag soll voraussichtlich zur Rückzahlung einer Wandelanleihe aufgewendet werden.

Laut dem Unternehmen haben bereits zwei Großaktionäre erklärt, Aktien im Gesamtwert von 300 Millionen Euro zum Angebotspreis zu erwerben. „Das erste Feedback auf unseren geplanten Börsengang in Frankfurt war positiv“, sagt Auto1-Geschäftsführer Christian Bertermann. „Wir freuen uns darauf, unsere Investorenbasis zu verbreitern.“

Zeichnungsfrist beginnt am Dienstag

Nach Informationen von Bloomberg hatten der renommierte US-Start-up-Investor Sequoia und der ebenfalls US-amerikanische Hedgefonds Lone Pine Capital kürzlich signalisiert, beim Börsengang weitere millionenschwere Aktienpakete zu kaufen. Die beiden Investoren waren im Februar bei Auto1 eingestiegen, indem sie dem Bestandsinvestor DN Capital Aktienpakete für jeweils 50 Millionen Euro abgekauft hatten.

Zur Stabilisierung des Aktienkurses ist eine Platzierungsreserve von 7,03 Millionen Papieren geplant.

Die Zeichnungsfrist beginnt am Dienstag und läuft bis zum 2. Februar. Erster Handelstag an der Frankfurter Börse soll der 4. Februar sein. Die Aktie soll unter dem Handelssymbol AG1 im regulierten Markt (Prime Standard) gehandelt werden.
Mit Agenturmaterial

Mehr: US-Investor Sequoia will sich vor geplantem Börsengang an Auto1 beteiligen.

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