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Prime Standard SHW steht vor Börsengang

Noch vor der Sommerpause wollen die Schwäbischen Hüttenwerke an die Börse gehen. Auf die Anforderungen des Frankfurter Prime Standard bereitet sich das Unternehmen mithilfe von Commerzbank und BNP Paribas vor.
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SHW wird von der Commerzbank und BNP Paribas beraten. Quelle: Reuters

SHW wird von der Commerzbank und BNP Paribas beraten.

(Foto: Reuters)

Stuttgart Der schwäbische Autozulieferer SHW strebt an die Börse. Beim Gang an den streng regulierten Prime Standard der Frankfurter Börse werde das Unternehmen aus Aalen von der Commerzbank und BNP Paribas begleitet, teilte SHW am Freitag mit. Finanzkreisen zufolge ist die Erstnotiz noch vor der Sommerpause bei den Investoren geplant, die etwa Mitte Juli beginnt. Die Schwäbischen Hüttenwerke (SHW) gehören seit 2005 dem deutschen Finanzinvestor Nordwind, der sie für 100 Millionen Euro dem Lkw-Konzern MAN und dem Land Baden-Württemberg abgekauft hatte und nun den Ausstieg vorbereitet.

Das Traditionsunternehmen mit rund 1000 Mitarbeitern liefert Bremsscheiben, Pumpen und Motorkomponenten an die großen Automobilhersteller. Die Gießerei war noch vor dem Verkauf an Nordwind an das eigene Management abgegeben worden. Die Anfänge der Schwäbischen Hüttenwerke gehen aufs Jahr 1365 zurück. Damit gelten sie als eines der ältesten noch bestehenden Industrieunternehmen in Deutschland.

Im vergangenen Jahr hatte SHW 290 (2009: 239) Millionen Euro umgesetzt, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bezifferte das Unternehmen auf 22,8 (8,5) Millionen Euro. Im ersten Quartal habe sich der Aufwärtstrend nach der Wirtschaftskrise fortgesetzt: Der Umsatz sprang um 31 Prozent auf 88,5 Millionen Euro und das Ebit lag bei 6,3 (5,0) Millionen Euro. SHW-Finanzchef Oliver Albrecht stellte für 2011 mindestens 320 Millionen Euro Umsatz in Aussicht: "Wir gehen davon aus, dass wir unser Ziel eines zweistelligen Umsatzwachstums bei gleichzeitiger Verbesserung des Konzernbetriebsergebnisses erreichen werden."

Finance Briefing
  • rtr
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