Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Rhön-Klinikum am zweiten Tag in Folge deutlich im Plus

Rhön-Klinikum haben auch am Tag nach Veröffentlichung der Quartalszahlen deutlich zugelegt. Am Freitag legte die Aktie des Krankenhaus-Konzern bis 14.25 Uhr um 3,50 Prozent auf 51,75 Euro zu - am Donnerstag war die Aktie bereits um 4,04 Prozent auf 48,25 Euro gestiegen.

dpa-afx FRANKFURT. Rhön-Klinikum haben auch am Tag nach Veröffentlichung der Quartalszahlen deutlich zugelegt. Am Freitag legte die Aktie des Krankenhaus-Konzern bis 14.25 Uhr um 3,50 Prozent auf 51,75 Euro zu - am Donnerstag war die Aktie bereits um 4,04 Prozent auf 48,25 Euro gestiegen. Der MDax gab gleichzeitig 0,47 Prozent ab und sank auf 5 474,50 Punkte. Analysten machten vor allem die überzeugende Präsentation des Vorstandes am Vortag und die am Mittwoch angekündigte Umwandlung von Vorzügen in Stammaktien für die Kursgewinne verantwortlich.

"Die Quartalszahlen waren deutlich besser als erwartet", sagte ein Analyst. Die Unternehmensspitze habe überzeugend dargelegt, dass die Gewinnprognose von 84 Mill. Euro für dieses Jahr eher konservativ sei. "Da ist durchaus noch Spielraum nach oben." Auf seinem Akquisitionskurs habe Rhön-Klinikum mit den Kommunen gut verhandelt. Besonders vorteilhaft sei die Vereinbarung, dass einige Gemeinden im ersten Jahr der Übernahme die Verluste übernehmen und Rhön sich im Gegenzug um den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze beziehungsweise geeignete Alternativen bemüht.

Ein anderer Experte machte drei Gründe für die Kursgewinne aus. Zum einen seien die Quartalszahlen eine "positive Überrraschung" gewesen. Hinzu komme die geplante Umwandlung der Vorzugs- in Stammaktien. Außerdem seien am Donnerstag Ängste ausgeräumt worden, die Akquisitions-Strategie des Unternehmens sei durch die jüngsten Entscheidungen des Bundeskartellamtes gefährdet. "Die Befürchtungen haben sich als nicht stichhaltig erwiesen. Das Unternehmen ist sehr, sehr gut aufgestellt."

Der Krankenhaus-Konzern verfolgt gegenwärtig die Strategie, vor allem lokale und regionale Kliniken aufzukaufen und miteinander zu vernetzen. So sollen beispielsweise bei der Diagnose Synergieeffekte erzielt werden. Ende März hatte das Kartellamt die Übernahme des Krankenhauses in Eisenhüttenstadt untersagt, kurz davor die zweier Krankenhäuser in Bad Neustadt und Mellrichstadt. Gegen beide Entscheidungen hat das Unternehmen Beschwerde eingelegt.

Startseite
Serviceangebote