Saudi Aramco HSBC berät Ölkonzern bei Rekord-Börsengang

Saudi-Arabien will bis zu fünf Prozent des Ölkonzerns Aramco an die Börse bringen. Es wird voraussichtlich der größte Börsengang aller Zeiten. Jetzt mischt neben JP Morgan und Morgan Stanley auch die britische HSBC mit.
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Der Erlös aus dem Aramco-Börsengang soll in den Umbau der heimischen Wirtschaft investiert werden. Quelle: Reuters
Öltank von Saudi Aramco

Der Erlös aus dem Aramco-Börsengang soll in den Umbau der heimischen Wirtschaft investiert werden.

(Foto: Reuters)

HongkongDie Großbank HSBC mischt beim voraussichtlich größten Börsengang aller Zeiten mit. Nach den Wall-Street-Häusern JP Morgan und Morgan Stanley erhielt nun auch das britische Geldhaus vom saudi-arabischen Ölkonzern Aramco ein Beratungsmandat.

HSBC-Chef Stuart Gulliver gab den prestigeträchtigen und vermutlich auch sehr lukrativen Auftrag am Montag auf der Hauptversammlung in Hongkong bekannt. Früheren Reuters-Informationen zufolge ist HSBC für Aramco deswegen interessant, weil das Geldhaus in Asien stark vertreten ist. Es soll insbesondere in China Investoren gewinnen.

Die zehn ölhungrigsten Länder der Welt
Platz 10: Kanada
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Auf dem letzten Platz der weltweit zehn größten Ölnachfrager liegt Kanada mit 2,4 Millionen Barrel Öl pro Tag in 2016. In den folgenden Jahren wird mit einer sinkenden Nachfrage gerechnet. Für 2022 liegt diese nur noch bei 2,3 Millionen Barrel Öl pro Tag.

Quelle: „Oil 2017“-Bericht der Internationalen Energie-Agentur.

Platz 9: Südkorea
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Südkorea fragte im Jahr 2016 2,6 Millionen Barrel Öl pro Tag nach. Damit landet das Land auf Platz 9 der weltweit größten Ölnachfrager. In den Folgejahren steigt die Nachfrage laut der Voraussage der Internationalen Energie-Agentur auf 2,7 Millionen Barrel Öl.

Platz 8: Saudi-Arabien
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Saudi-Arabien, das selbst große Mengen des Schwarzen Goldes fördert, liegt mit 3,2 Millionen Barrel Öl pro Tag auf dem achten Platz der weltweiten Ölnachfrager. Das könnte sich in Zukunft ändern, denn bis 2022 wird die Nachfrage auf 3,4 Millionen Barrel geschätzt.

Platz 7: Brasilien
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Brasilien liegt mit einer Erdölnachfrage von 3,1 Millionen Barrel pro Tag auf dem siebten Platz. Doch auch hier ist mit einer höheren Nachfrage in den Folgejahren zu rechnen: 2022 liegt die geschätzte Nachfrage schon bei 3,3 Millionen Barrel Öl.

Platz 6: Russland
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Russland liegt im Jahr 2016 noch auf Platz 6 der größten Erdölnachfrager mit durchschnittlich 3,6 Millionen Barrel Öl pro Tag. 2017 erhöht sich die Nachfrage, sodass Russland mit durchschnittlich 3,7 Millionen Barrel Erdöl pro Tag den sechsten Platz verteidigt.

Platz 5: Indien
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Indien fragt in den nächsten Jahren immer mehr Öl nach. 2016 liegt die Nachfrage noch bei 4,3 Millionen Barrel Öl pro Tag, 2017 werden schon 4,5 Millionen Barrel nachgefragt und 2022 noch mal mehr – 5,9 Millionen Barrel.

Platz 4: Japan
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Bei einer Nachfrage von 4,0 Millionen Barrel Öl pro Tag liegt Japan auf dem vierten Platz. Die Nachfrage sinkt im Jahr 2017 voraussichtlich auf 3,9 Millionen Barrel und bis 2022 auf 3,6 Millionen Barrrel Öl pro Tag.

Saudi-Arabien will bis zu fünf Prozent der Aramco-Anteile an die Börse bringen und damit schätzungsweise 100 Milliarden Dollar erlösen. Die Gelder sollen in den Umbau der heimischen Wirtschaft investiert werden – mit dem Ziel, die Abhängigkeit des Landes vom Öl zu verringern.

Die Aktien sollen an der Börse in Riad sowie an einem internationalen Finanzplatz notiert werden. Favorit ist dabei die New Yorker Börse.

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