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Schering im Plus - Lizenzvereinbarung mit Pfizer

Die Aktie der Berliner Schering AG hat sich am Mittwoch nach Ankündigung einer Lizenzvereinbarung mit dem US-Pharmakonzern Pfizer besser als der Börsenindex Dax entwickelt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktie der Berliner Schering AG hat sich am Mittwoch nach Ankündigung einer Lizenzvereinbarung mit dem US-Pharmakonzern Pfizer besser als der Börsenindex Dax entwickelt. Bis 9.30 Uhr stieg das Schering-Papier um 0,81 Prozent auf 51,95 Euro, während der Dax um 0,15 Prozent auf 4 286,55 Punkte zulegte.

Schering komme bei der Fokussierung auf die vier Kerngeschäfte gut voran, sagten equinet-Analyst Martin Possienke und Ulrich Huwald von der Hamburger Privatbank M.M. Warburg in einer ersten Einschätzung. Da sich das entwickelte Portfolio derzeit noch in der vorklinischen Phase befinde, sei die Wahrscheinlichkeit, dass einmal entsprechende Medikamente auf den Markt kämen jedoch recht gering. Andererseits könnten die jährlichen weltweiten Spitzenumsätze im Falle einer Zulassung auch deutlich dreistellig sein.

Beide Analysten rechnen mit einer Einmalzahlung für die Übertragung der Entwicklungs- und Vertriebsrechte in Höhe eines einstelligen Millionen-Euro-Betrages für Schering. Ein Schering-Sprecher wollte zu den finanziellen Details keinen Kommentar abgeben, da mit Pfizer Stillschweigen vereinbart worden sei.

Mit der Vereinbarung erhalte Pfizer die exklusiven weltweiten Entwicklungs- und Vertriebsrechte für zukünftige Thrombosewirkstoffe. Im Gegenzug erhalte Schering neben einer Einmalzahlung weitere Zahlungen beim Erreichen bestimmter festgelegter Forschungsziele sowie Lizenzgebühren nach der Marktzulassung, hatten Schering und Pfizer am Morgen mitgeteilt.

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