Schuldenkrise Europäische Finanzaktien auf Talfahrt

Die schwierige Lage in mehreren europäischen Schuldenstaaten setzt Aktien von Banken und Finanzdienstleistern weiter zu. Europaweit rutschen die Papiere des Sektors ab. In Frankfurt gehören Deutsche Bank und Commerzbank zu den größten Verlierern. Besonders heftig erwischt es die Bank of Ireland, deren Aktienkurs einbricht.
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HB FRANKFURT. Europäische Finanzwerte haben am Mittwoch ihren Abwärtstrend fortgesetzt. Der Branchenindex fiel um weitere 0,5 Prozent, allein im November hat er rund sieben Prozent eingebüßt. Wiederum standen irische Banken weit oben auf den Verkaufslisten, dicht gefolgt von griechischen Instituten.

"Grund für die Talfahrt ist die hohe Unsicherheit bezüglich der Zukunft einiger europäischer Volkswirtschaften", sagte ein Händler. "Anleger haben Angst, dass da noch mehr um die Ecke kommt. In diesem Zusammenhang kocht auch wieder das Thema hoch, dass auch Banken künftig zur Kasse gebeten werden sollen, wenn ein Schuldnerland seine Anleihen nicht mehr bedienen kann."

Die stetig steigenden Risikoaufschläge für irische, spanische und portugiesische Anleihen würden daher die Investoren immer mehr beunruhigen, bemerkte ein anderer Händler. In Frankfurt büßten Deutsche Bank 1,7 Prozent ein, Commerzbank lagen 0,6 Prozent im Minus.

Größter Verlierer innerhalb des europäischen Sektors waren Bank of Ireland mit einem Abschlag von knapp 17 Prozent auf 0,25 Euro. In Athen verloren Bank of Piraeus 2,6 Prozent, in London gaben Barclays 2,5 Prozent nach.

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1 Kommentar zu "Schuldenkrise: Europäische Finanzaktien auf Talfahrt"

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  • War als erstes bei meinem Stallkaninchen und brachte zwei Möhren und eine halbe Kohlrabi.
    Dieses sprach beim gemeinsamen Essen davon,
    daß es bei Amtsübergabe vom Ackermann erst so
    richtig rund geht mit der Teutschen bank.

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