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Schweizer Großbank setzt Expansionskurs fort Analysten sehen für UBS noch Potenzial

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Wie die überwiegende Mehrheit seiner Analystenkollegen – nach Angaben von Bloomberg lauteten in den vergangenen sechs Monaten 19 Empfehlungen auf „kaufen“, sieben auf „halten“ und nur eine auf „verkaufen“ – sieht Thorne gute Chancen für weitere Kursgewinne. Als Absicherung nach unten sollte Anlegern die Stärke der UBS in der privaten Vermögensverwaltung dienen. Im Vorjahr trug dieser Bereich, den Claudia Meier von der Privatbank Vontobel als „risikoarmen Wachstumsmotor“ der Schweizer Großbanken bezeichnet, ein Drittel zum Vorsteuergewinn bei – Tendenz steigend.

Überzeugende Ergebnisse liefert die UBS auch in ihrem Investment-Bereich ab, der mehr als 40 Prozent zum Jahresreingewinn von zuletzt mehr als acht Mrd. Franken beisteuert. Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel hat das Ziel ausgegeben, den gegenwärtigen Weltmarktanteil in diesem Segment von fünf Prozent bis 2008 auf acht Prozent erhöhen zu wollen. Erste Erfolge sind bereits sichtbar: Zu Beginn dieses Jahres war die UBS Nummer nach Angaben der Genfer Privatbank Lombard Odier Darier Hentsch bereits Nummer drei im hochmargigen Geschäft mit Fusionen und Übernahmen. Klar vor ihr ist bislang noch Goldman Sachs, aber zur Nummer zwei im Markt, Merrill Lynch, ist der Abstand klein. Auf ihrem Expansionskurs im Investment-Banking profitiert die UBS davon, dass sie genügend Geld hat, um dieses Geschäft antizyklisch auszubauen. Gleichzeitig liefert die gute Kapitalausstattung einige Sicherheit, dass sich Vorstandschef Peter Wuffli mit Zukäufen nicht übernimmt.

Am Ergebnis ihrer Aktivitäten will die UBS ihre Aktionäre weiter beteiligen. Sie strebt pro Jahr ein prozentual zweistelliges Wachstum des Gewinns pro Aktie an. Die Dividende ist zwar mit 15 Prozent nur halb so stark wie der Gewinn gestiegen, die UBS hebt allerdings den Kurs, in dem sie ihr inzwischen siebtes Aktienrückkaufprogramm gestartet hat, das ein Volumen von bis zu fünf Mrd. Franken umfasst. Zwar hat Wuffli angekündigt, das Programm nicht voll auszuschöpfen, falls er neue lohnende Übernahmeobjekte ausmacht. Angesichts der Wertsteigerung, zu dem die jüngsten Zukäufe beigetragen haben, dürften ihm die Aktionäre für diese Einschränkung aber nicht böse sein.

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